TK startet Telemedizin für Corona-Patienten

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Gerade die Corona-Pandemie zeige die großen Vorteile der Fernbehandlung, so TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas: „Patienten mit Corona-Verdacht können sich von Ärzten behandeln lassen, ohne sich selbst, die Praxismitarbeiter oder andere Menschen auf dem Weg zum Arzt anzustecken. Die Digitalisierung bietet zahlreiche Chancen und Lösungen, die wir nicht nur jetzt, sondern auch nach der Corona-Zeit sehr gut für die Versorgung unserer Versicherten nutzen können.“

Die technische Umsetzung des E-Rezepts liegt bei der Firma eHealth-Tec, mit der die TK bereits in einem Pilotprojekt in Hamburg zusammenarbeitet. „Mit unseren Partnern verfügen wir über eine gute Grundlage für ein bundesweites Versorgungsnetz. Weitere Apotheken sind in unserem Netzwerk jederzeit willkommen“, so Ballast. Die TK sei hierzu mit weiteren Vor-Ort- und Versandapotheken sowie Apothekensoftware-Herstellern im Gespräch. Auch der einfache Anschluss von weiteren Arztpraxen über Standard-Praxissoftwaresysteme sei geplant.

Auch bei einer Krankschreibung erfolgt die Übermittlung an die TK auf Wunsch des Versicherten auf elektronischem Weg. Der Versand der Durchschläge für den Versicherten und den Arbeitgeber muss derzeit aus rechtlichen Gründen noch auf dem Postweg erfolgen. Zur Nutzung der Onlinesprechstunde können Versicherte die TK-Doc-App ab Montag kostenlos im Play Store von Google und im App Store von Apple herunterladen und sich in der Onlinefiliale „Meine TK“ authentifizieren. Für die Behandlung hat die TK einen Vertrag zur Besonderen Versorgung mit der ife Gesundheits-GmbH im schleswig-holsteinischen Nehmten geschlossen.

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