Teleclinic: 6000 Videosprechstunden pro Monat

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„Durch das gezielte Vorantreiben der Plattformstrategie, mit der E-Rezept-Lösung von eHealth-Tec, die von verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen in Modellprojekten eingesetzt wird, und fast 10 Millionen aktiven Kunden sind wir als grösste Online-Apotheke Europas gut positioniert, um die langfristige Wachstumsstrategie erfolgreich umzusetzen“, so CEO Walter Oberhänsli.

Operativ hat Zur Rose im dritten Quartal wieder den Anschluss gefunden: Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 369 Millionen Franken – inklusive Medpex und Apotal hätte ein Umsatz von 435 Millionen Franken (plus 13 Prozent) ausgewiesen werden können. In Euro konnten die Umsätze gar um 18 Prozent gesteigert werden – trotz der bewusst reduzierten Marketingaktivitäten für Papierrezepte bis zur Einführung des E-Rezepts, wie Zur Rose betont.

Die Zahl aktiver Kunden erhöhte sich im dritten Quartal in Folge der Übernahme von Apotal um 600.000 auf 9,8 Millionen. Gleichzeitig stieg der Anteil am Versandapothekenmarkt in Deutschland durch die Akquisition auf 43 Prozent.

Für das Gesamtjahr rechnet Zur Rose unter Berücksichtigung der Umsätze von Medpex, Apotal und Teleclinic mit einem Wachstum von mehr als 10 Prozent. „Vor Aufwendungen für zusätzliche Wachstumsinitiativen, insbesondere im Bereich des elektronischen Rezepts und für europäische Opportunitäten, wird 2020 ein ausgeglichenes bereinigtes Ergebnis auf Ebitda-Niveau erwartet.“ Zur Rose rechnet ab dem kommenden Jahr mit einem deutlichen Wachstum im Bereich rezeptpflichtiger Medikamente und bestätigt die mittelfristige Umsatzerwartung von mehr als drei Milliarden Franken. Die mittelfristige, um Wachstumsinitiativen bereinigte Ebitda-Zielmarge liegt demnach bei rund 8 Prozent. „Die verpflichtende Einführung des elektronischen Rezepts ab 2022 und die Implementierung des Gesundheitsökosystems schaffen darüber hinaus relevantes Umsatz- und Ergebnispotenzial.“

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