Tadalafil: Wenig Konkurrenz für Sildenafil

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Tadalafil ist in verschiedenen Stärken auf dem Markt: 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg. Mit etwa 54 Prozent werden am meisten Packungen à 20 mg abgegeben. Marktführer ist hier AbZ gefolgt von Lilly und Ratiopharm. Etwa 39 Prozent der Packungen entfallen auf Tadalafil zu 5 mg. In dieser Dosierung ist der Arzneistoff außerdem zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) zugelassen. Hier kommen die meisten Packungen vom Original, gefolgt von AbZ und Ratiopharm. Die Stärke 10 mg hat einen Anteil von etwa 8 Prozent – Stada, Lilly, Aristo lautet die Reihenfolge.

Die selektive und reversible Hemmung der Phosphodiesterase-5 verhindert den Abbau von trizyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP). Bei sexueller Stimulation wird lokal Stickstoffoxid ausgeschüttet. Durch die PDE-5-Hemmung steigt der Spiegel an cGMP im Corpus Cavernosum. Die glatte Muskulatur entspannt sich. Durch den Bluteinstrom kommt es schließlich zur Erektion. Der Wirkung geht eine sexuelle Stimulation voraus.

Tadalafil besitzt im Vergleich eine längere Wirkdauer bei weniger Nebenwirkungen. Der Wirkstoff kommt bei einer Halbwertszeit von 17,5 Stunden auf eine Wirkdauer von ein bis drei Tage. Zum Vergleich: Sildenafil und Vardenafil haben eine Halbwertszeit von vier bis fünf Stunden. Tadalafil zu 2,5 mg und 5 mg ist zum Dauereinsatz geeignet.

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