Generikakonzerne

Stada baut Vietnam-Geschäft aus APOTHEKE ADHOC, 06.12.2018 12:42 Uhr

Das Geschäft von Stada mit Generika in Vietnam war zuletzt rückläufig: Der Umsatz sank 2017 um 7 Prozent auf rund 64,6 Millionen. Mit den Markenprodukten erwirtschaftete Stada einen Umsatz von rund 37,9 Millionen Euro (plus 3 Prozent). Das Land gehört zu den fünf größten Märkten für Grippostad & Co. Die fortlaufende Expansion der vietnamesischen Wirtschaft war laut Konzernangaben im abgelaufenen Geschäftsjahr von einem starken Exportgeschäft getragen. Für das Land werde eine Fortsetzung des Wachstumstrends auf Vorjahresniveau erwartet.

Hierzulande sank der Umsatz mit Generika um 3 Prozent auf 297 Millionen Euro und fiel damit unter den Wert von 2015. Während Aliud wegen neuer Rabattverträge wuchs, war Stadapharm weiter rückläufig. Bei den Marken musste der Konzern im Heimatmarkt ebenfalls einen Rückgang von 3 Prozent auf 173 Millionen Euro hinnehmen. Hauptgrund für den Umsatzrückgang bei den Marken seien die Probleme mit dem Parkinsonmittel Apo-Go.

Insgesamt stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 2,31 Milliarden. Um Posten wie Steuereffekte und Übernahmekosten bereinigt, stieg der Gewinn um 10 Prozent auf knapp 196 Millionen Euro.

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