Privatgroßhandel

Ebert+Jacobi: Der Niedergang Patrick Hollstein, 28.11.2016 10:19 Uhr



Bei Ebert+Jacobi ging man – nach einem desaströsen ersten Quartal – für 2013 von einem Umsatzrückgang um bis zu 8 Prozent aus. Um noch größere Verluste abzuwenden, musste der Privatgroßhändler bei den Konditionen nachgeben. Auf der Ertragsseite sah es daher deutlich dramatischer aus, als man in Würzburg erwartet hätte: Knapp zwei Millionen Euro Verlust standen in den Büchern – mit einer Rabattschlacht dieses Ausmaßes hatte Ebert+Jacobi nicht gerechnet.

Da die Eigenkapitalquote auf unter 20 Prozent absackte, sah sich die Familie 2013 genötigt, ein Grundstück als Sacheinlage ins Unternehmen einzubringen. Doch 2014 wurde es nicht besser: Abermals stand unter dem Strich ein Millionenverlust, das Eigenkapital war weiter rückläufig, Erstmals musste das Management in seiner Prognose „erhebliche Unsicherheitsfaktoren“ einräumen.

Schüller zog die Reißleine – und gab das Geschäft in Baden-Württemberg auf. 2004 hatte Ebert+Jacobi 50 Prozent der Anteile am kriselnden Privatgroßhändler Holdermann in Baden-Baden übernommen, doch allen Anstrengungen zum Trotz rutschte das mittlerweile in Ebert+Jacobi Holdermann umbenannte Unternehmen 2007 in die Verlustzone.

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