Kleinlieferanten vor dem Aus?

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Immerhin konnte so eine noch strengere Normierung verhindert werden. Ursprünglich sollte eine Fahrzeugqualifizierung einzig für den Temperaturbereich von 15 bis 25 Grad Celsius erfolgen, obwohl die überwiegende Anzahl der Arzneimittel keine besonderen Vorgaben für den Transport benötigt. Herausgekommen ist jetzt der Temperaturbereich von 2 bis 30° C. Das liest sich harmloser, als es auf den Lieferalltag wirkt.

Die neue DIN Norm ist zwar nicht verpflichtend. Aber die Kontrolleure der staatlichen Aufsichtsbehörden werden sich im kommenden Sommer bei ihren Inspektionen darauf berufen, fürchtet der Phagro. Und die Fahrzeughersteller stehen schon in den Startlöchern mit neuen Kleintransportern, die die Normen erfüllen.

Die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) hatte schon im März 2015 ein Frage- und Antwortpapier vorgelegt, in dem es auch um das Thema Temperaturführung ging. Die Experten erklärten zwar, dass nicht für jeden Transport eine Temperaturmessung vorzunehmen sei. Sie betonten aber auch, dass eine grundsätzliche Akzeptanz von kurzfristigen Temperaturabweichungen „nicht vorgesehen“ sei.

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