Pfizer-OTC: J&J ist aus dem Rennen

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Read zeigte sich jedenfalls zuversichtlich, dass es an Interessenten nicht mangeln werde. Für GSK oder RB könnte es ein historischer Deal werden, schließlich würden sie durch die Übernahme jeweils zu einem der größten Global Player auf dem OTC-Markt werden. Dass sich mit J&J der finanziell stärkste Konzern aus dem Rennen verabschiedet hat, könnte Analysten zufolge die Preisverhandlungen für Pfizer erschweren.

Als weiterer Interessent ist Nestlé, der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern, im Gespräch. Im vergangenen Jahr hatte CEO Ulf Mark Schneider verkündet, sich in Zukunft stärker auf dem Healthcare-Markt aufstellen zu wollen. Im Dezember dann hatte Nestlé Atrium Innovations übernommen, den kanadischen Mutterkonzern des Wobenzym-Herstellers Mucos.

Gleichzeitig gelten die Schweizer als aussichtsreiche Kandidaten für den Kauf von Mercks OTC-Sparte. Die Darmstädter spielen jedoch eine Liga unter Pfizer: Mercks Finanzberater J.P. Morgan bewertet die Einheit mit rund 4 Milliarden Euro, die Nestlé-Offerte liegt bei 4,2 Milliarden.

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