Protonenpumpenhemmer

Pantoprazol: Actavis raus, Puren rein APOTHEKE ADHOC, 13.03.2018 13:27 Uhr

Pantoprazol in der Wirkstärke 40 mg kommt bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren bei Refluxösophagitis zum Einsatz. Bei erwachsenen Patienten mit durch Helicobacter pylori verursachten Ulzera kann der Wirkstoff in Kombination mit Antibiotika zur Beseitigung des Keims eingesetzt werden. Außerdem wird es eingesetzt bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie beim Zollinger-Ellison-Syndrom und anderen Erkrankungen, die mit einer pathologischen Hypersekretion von Magensäure einhergehen.

Die Version à 20 mg wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren angewendet zur symptomatischen Behandlung der gastro-ösophagealen Refluxkrankheit sowie zur Langzeitbehandlung und Rezidivprophylaxe bei Refluxösophagitis. Bei Erwachsenen kann das Mittel eingesetzt werden zur Prävention der durch NSAR induzierten gastroduodenalen Ulzera bei Risikopatienten, die kontinuierlich mit NSAR behandelt werden. Seit 2009 ist Pantoprazol in der Stärke 20 mg zur kurzzeitigen Behandlung von Reflux-Symptomen ohne Rezept erhältlich.

2016 wurde Pantoprazol Actavis laut Arzneiverordnungsreport 3,26 Millionen Mal zu Lasten der Krankenkassen verordnet. Mehr Verordnungen – 9,01 Millionen – entfielen nur auf Pantoprazol TAD. Auf Platz 3 landet Ratiopharm mit 2,85 Millionen Verordnungen.

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