MSense: Apotheker sollen Migräne-App empfehlen

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Bisher übernimmt noch keine Kasse die Kosten für MSense, seit vergangenen November läuft jedoch ein Pilotprojekt mit der Barmer und der Telekom. Die Krankenkasse erstattet Angestellten des Konzerns die Kosten für Premium- und Therapiepart der App. Etwa 300 Mitarbeiter nehmen an dem Projekt teil. Die Ergebnisse werden fortlaufend ausgewertet, eine Ausweitung sei derzeit jedoch noch nicht geplant. Den nächsten Schritt in Richtung Regelversorgung soll eine klinische Studie bringen, die im Juli startet. Mitte des kommenden Jahres werden die ersten Ergebnisse erwartet.

In MSense steckt eine Technologie, die nicht nur bei Migränepatienten angewendet werden kann. Mögliche weitere Einsatzfelder sind dynamische Krankheiten, die in Schüben auftreten, wie Depressionen und Epilepsie. In Zukunft seien Kooperationen mit anderen Unternehmen möglich, die auf diese Indikationen spezialisiert sind, so Greiner.

Newsenselab hat 16 Mitarbeiter: sieben in der Entwicklung, drei im medizinischen Bereich, der Rest verteilt sich auf Marketing, Business Development und Design. Das Start-up wird derzeit von Investoren finanziert und arbeitet an einem eigenen Geschäftsmodell. Durch Bezahlmodelle soll in Zukunft die eigene Finanzierung ermöglicht werden.

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