Wechseljahresbeschwerden

Lenzetto: Hormonersatztherapie zum Sprühen APOTHEKE ADHOC, 24.08.2019 08:37 Uhr

Im Rahmen der Monotherapie bei Wechseljahresbeschwerden werden lediglich Estrogene ersetzt. Findet eine Kombinationstherapie statt, wird zusätzlich ein Gestagen verabreicht. Dies ist erforderlich bei Frauen, deren Gebärmutter noch nicht entfernt wurde. Die Kombination mit einem Gestagen sorgt für eine Eindämmung der Symptome eines Androgenüberschusses. So wird beispielsweise das Risiko für eine Endometriumhyperplasie reduziert. Bei Frauen mit intaktem Uterus sollte Lenzetto daher mit einem Gestagen angewendet werden: Das Estrogen wird kontinuierlich verwendet, das Gestagen wird zusätzlich für mindestens 12 bis 14 Tage jedes 28-Tage-Zyklus sequenziell angewendet.

Lenzetto darf nicht angewendet werden bei bestehendem oder früherem Brustkrebs, nicht abgeklärten Blutungen im Genitalbereich, unbehandelter Endometriumhyperplasie, früheren oder bestehenden venösen thromboembolischen Erkrankungen wie tiefen Venenthrombosen oder Lungenembolie und bei akuten Lebererkrankungen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Hautausschlag mit Juckreiz, Brustschmerzen und Spannungsgefühl in den Brüsten, Vaginal- und Schmierblutungen, Haarausfall, Hautverfärbungen sowie Veränderungen des Körpergewichts.

Für die Anwenderinnen von Lenzetto bietet Gedeon Richter ebenfalls eine App an: „MyLenzetto“ erfasst den Beginn der Behandlung, erinnert an die Anwendung, zählt die Sprühstöße und ermöglicht einen Therapieüberblick. So können Patientinnen festhalten, wie es ihnen vor und nach der Anwendung geht, und es wird angezeigt, wie viele Sprühstöße das Spray noch enthält.

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