Kleine Datenpanne bei Alliance

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Wo mit vielen Daten hantiert wird, bleiben solche Pannen nicht aus – AHD bildet hier keinen Einzelfall. So hatte auch Branchenprimus Phoenix Ende 2019 eine Datenpanne: Ein Mitarbeiter hatte versehentlich Liefer- und Umsatzdaten von 211 Apotheken per Fax versandt. Die Daten gaben Auskunft über Lieferungen der Monate September, Oktober und November 2018. Nach Firmenangaben wurde beim elektronischen Faxversand irrtümlich eine falsche Datei ausgewählt. In diesem Fall wurde der Datenschützer eingeschaltet.

2016 war es beim Großhändler Sanacorp zu einem noch schwerwiegenderem Vorfall gekommen: Versehentlich wurden sensible Kundendaten in großem Umfang an die Apotheken verschickt. Eigentlich sollten die Sanacorp-Kunden im Norddeutschland nur die Einladung zu einem Seminar erhalten. Doch beim Versand wurde nicht nur die Faxnummer, sondern die komplette Datenbank des Mitarbeiters angehängt, eine Tabelle mit rund 70 Seiten.

Ebenfalls 2016 schickte das Digitale Rezept Zentrum (DRZ) die Rezeptabrechnung einer Apotheke aus Niedersachsen an einen Kollegen im Siegerland. Aus den versehentlich mitgeschickten Daten waren unter anderem die Anzahl der Rezepte und Packungen pro verordnendem Arzt ersichtlich sowie der Rohertrag der Apotheke – streng vertrauliche Informationen. Das DRZ, das zum Softwarehaus Pharmatechnik gehört, räumte den Fehler ein und entschuldigte sich.

 

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