Infectopharm spendet Permethrin

, Uhr

„Aufgrund der mangelnden medizinischen Versorgung auch in den ländlichen Regionen des Niger sind selbst heilbare Hautkrankheiten wie die Krätze dort oftmals nicht adäquat zu behandeln“, berichtet das Unternehmen. Eine medikamentöse Behandlung ist für viele Familien finanziell nicht möglich. Eine Krätze-Therapie kann die Menschen in Armut reißen. Besonders häufig sind Kinder betroffen. Sie stecken sich beim Spielen oftmals gegenseitig an. Die Ankunft der Hilfslieferung wurde vom medizinischen Personal vor Ort dankbar entgegengenommen.

Krankheitsbild Krätze

Krätze, medizinisch als Skabies bezeichnet, ist eine durch die Milben verursachte ansteckende Hautkrankheit des Menschen. Die Tiere werden bis zu 0,5 mm groß – mit dem bloßen Auge sind sie kaum sichtbar. Die Tiere leben in der Haut des Menschen und legen dort ihre Eier. Sie graben sich in die obere Hautschicht ein und ernähren sich von den Hautzellen. Zum Juckreiz selbst führt nicht das Eingraben in die Haut, sondern die Ausscheidungen der Milben. Überall dort, wo Menschen auf engem Raum zusammenleben, verbreiten sich Skabiesmilben besonders leicht.

Zu den klassischen Symptomen zählen Juckreiz und Brennen der Haut. Diese Symptomatik kann sich auch auf Hautareale ausbreiten, die nicht von den Tieren befallen sind. Ein ausgeprägter Ganzkörper-Juckreiz kann entstehen. Zu den häufig befallenen Stellen gehören Zwischenräume von Fingern und Fußzehen, Handgelenke, Brustwarzen und Genitalien sowie Knöchel, Achseln und Ellenbogen. Betroffene leiden ohne Behandlung unter dem starken Juckreiz, der bei Wärme noch weiter zunimmt. Optisch können feine, dunkle und unregelmäßige Linien in der Haut entstehen – dies sind die sogenannten Milbengänge. Ohne Therapie kann sich die Haut entzünden und es kann zu Sekundärinfektionen kommen.

 

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,

eigentlich sollten hier die Kommentare zum Artikel stehen.
Leider funktioneren die Kommentare seit ein paar Tagen nicht mehr für manche Nutzer und Sie scheinen leider zu diesen zu gehören.
Bitte versuchen Sie, alle Cookies von apotheke-adhoc zu löschen. Die Kommentare sollten anschließend wieder angezeigt werden. Eine andere Möglichkeit wäre, einen anderen Browser zu verwenden.
Sollte dies nicht der Fall sein, verwenden Sie bitte unser Kontaktformular und schicken Sie uns Informationen über Ihr Betriebssystem und den verwendeten Browser, damit wir Ihnen weiterhelfen können.

Eine Anleitung, wie Sie Ihre Cookies löschen können, finden Sie z.B. hier.

Neuere Artikel zum Thema

Weiteres
Apotheker baut Botendienst massiv aus
Doppeltour als E-Rezept-Vorbereitung»
Herausforderung Taxation
E-Rezepte im Krankenhaus»
Wie soll es funktionieren?
FAQ: Die PTA und das E-Rezept»
Verschließbare Box mit App-Kontakt
Botendienst mit Fernsteuerung»
Wie erzielt man Reichweite?
Instagram für die Apotheke»