Immobilien-Investor finanziert Bönigs E-Rezept

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Damit sich noch mehr Patienten bei Vitabook einschreiben, hat Bönig den „Therapiegenerator“ entwickelt. Dieser ist seit Mai aktiv. Dort können – nach Zustimmung durch den Patienten – Ärzte die Krankenakte des Patienten eintragen. Ein Programm wählt je nach Diagnose bestimmte Therapieoptionen aus. Der Patient erhält Informationen über seinen Medikationsplan und andere Therapiemaßnahmen, die er durchführen soll. Eintragen soll er dort sein individuelles Therapieergebnis.

Bönig sieht darin ein Tool für die Versorgungsforschung, das Facharztgruppen oder regionalen Ärztezusammenschlüsse angeboten werden soll. Auf dieser Basis arbeitet bereits eine Kooperation zwischen Vitabook und dem Landesverband der Pneumologen in Baden-Württemberg mit einer sogenannten Pneumo-App. Unterstützt wird das Projekt von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Krankenkassen, dem Sozialministerium und dem Ministerium zur Entwicklung des ländlichen Raums sowie vom Gesundheitsnetz Süd.

In einem ersten Schritt beteiligen sich circa 20 Pneumologen an dem Projekt, das am 1. Juli dieses Jahres starten soll. Nach der Diagnose erstellen sie gemeinsam mit dem Patienten im Vitabook-Konto einen konkreten Behandlungsplan. Der Patient wird über die elektronische Gesundheitsakte regelmäßig daran erinnert, seine Medikamente einzunehmen und sich an die Therapie zu halten. Er kann selbst erhobene Messungen und andere Daten im Vitabook-Konto ergänzen und seinem Pneumologen online zur Ansicht zur Verfügung stellen. Auch Hausarzt und Apotheker vor Ort lassen sich besser in die Therapie einbeziehen. Die Ärzte erhalten so unmittelbar Erkenntnisse über die Wirksamkeit ihrer Therapie. Nach diesem Modell will Bönig weitere Arztgruppen und für Vitabook Patientengruppen gewinnen und so sein Geschäft ausbauen.

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