OTC-Hersteller

Hermes: Zum Wohle der Familie Patrick Hollstein, 14.01.2019 10:16 Uhr

Die genaue Verteilung der Gelder unter den Begünstigten und die Erbfolge sind ebenfalls akribisch in der Satzung festgehalten. Drei Viertel der für die Lebenshaltung vorgesehenen Ausschüttungen fließen zu Lebzeiten an Burges selbst. Zu den Begünstigten gehören auch Johannes Burges jr. und dessen Frau Heike. Marietta Burges wird ebenfalls bedacht, allerdings ist sie noch mit 2,5 Prozent an der Firma direkt beteiligt. Gar nicht unter den Begünstigten ist Florian Burges. Er war zwar eine Zeitlang in der Geschäftsführung von Hermes, stieg aber vor 15 Jahren aus. Seine Anteile von ebenfalls 2,5 Prozent gingen 2009 zurück an die Firma.

Vorstände der Stiftung sind zunächst für die Dauer von zehn Jahren die beiden Hermes-Geschäftsführer Holger Dietel (Finanzen) und Jörg Wieczorek (OTC), im Stiftungsrat sind deren Kollege Dr. Andreas Schrepfer (Produktion) und Rechtsanwalt Dr. Wolfram Theiss sowie Burges als Stifter.

Maßgabe für Vorstand und Stiftungsrat ist es, die Firmengruppe in ihrem unternehmerischen Bestand zu erhalten. Der Stiftungszweck darf im Grundsatz nicht verändert werden. Satzungsänderungen sind nur zulässig, sofern es veränderte Verhältnisse geboten erscheinen lassen – etwa weil es keine Erben mehr gibt oder die Steuerlast zu hoch wird. Bislang hat das Finanzamt keine Probleme gemacht und der Übertragung der Anteile zu Buchwerten zugestimmt.

Bereits vor zwölf Jahren hatte Burges gegenüber der FAZ angekündigt, die Unternehmensgruppe in eine Stiftung einzubringen, die damals laut Bericht noch gemeinnützig sein sollte. „Mit der Stiftungslösung kann das Unternehmen in seiner jetzigen Form erhalten bleiben“, kündigte Schrepfer seinerzeit an. Weder ein Verkauf noch ein Börsengang kämen in Frage.

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