Apotheker, digitalisiert Euch!

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ADHOC: Wie funktioniert das?
HERTLE: Jeder kann Adwords buchen. Der Klick-Preis richtet sich dabei nach mehreren Faktoren. Je treffgenauer und damit relevanter eine Anzeige ist, desto kostengünstiger ist sie. Apotheken, die nicht dasselbe Budget wie Versender haben, sollten sich deshalb möglichst spezialisieren.

ADHOC: Wozu gibt es bei Google die Statistik „beliebte Zeiten“?
HERTLE: Das Feature gibt Nutzern einen Hinweis, wann besonders viel los ist. Bei Restaurants ist das zum Beispiel besonders hilfreich. Aber auch wenn eine Apotheke irgendwo in der Innenstadt in der Mittagspause immer überfüllt ist, ist es für Kunden unter Umständen interessanter, lieber eine Stunde später zu kommen. Das Feature wird automatisch und nicht von den Inhabern selbst erstellt. Die Daten werden mithilfe von Nutzern berechnet, die ihren Standort mit Google teilen. Allerdings werden Informationen zu Geschäften nur angezeigt, wenn die Öffnungszeiten bei Google hinterlegt sind und ausreichend aktuelle Informationen zu Stoßzeiten vorliegen.

ADHOC: Plant Google ein Preisvergleichsportal für Arzneimittel?
HERTLE: Zu solchen Gerüchten nehmen wir generell keine Stellung.



Joss Hertle ist seit fünf Jahren bei Google. Der 41-jährige Kommunikationswirt war für den Internetriesen zunächst im Bereich Youtube und Display tätig. Seine berufliche Laufbahn begann er 1996 als Redakteur beim Regionalsender tv.münchen. Im Anschluss war er für RTL tätig. 2001 wechselte er in den Bereich Marketing und Vertrieb und war unter anderem bei T-Online, dem Internetportal Myspace sowie dem Online-Vermarkter Adconion beschäftigt.

Hertle ist Referent bei der Digitalkonferenz VISION.A von APOTHEKE ADHOC am 16. März in Berlin. Die Veranstaltung widmet sich dem digitalen Wandel in Pharma & Apotheke; rund 250 Gäste werden im Cafe Moskau erwartet. Weitere Informationen und Tickets: http://vision.apotheke-adhoc.de/

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