Cure: Digital-Konkurrenz für die Apobank

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„Es geht uns nicht darum, zu sagen, ‚die böse Apobank‘, und dann ein Gegenangebot zu bringen. Sondern wir wollen konkrete Probleme lösen. Sinn der Sache ist, sich mal die Hände schmutzig zu machen und herunter in die Prozesse zu gehen.“ Speziell beim Thema Abrechnungen bestehe da künftig Potenzial, es gebe unter den großen Abrechnern bereits welche, die Interesse an einen Anschluss zeigten. Vor allem aber könnten Apotheken auch erhebliche Erleichterungen bei Themen wie Anlagen oder Finanzierungsprodukten winken. „Der Zugang zum Kapitalmarkt muss nicht kompliziert sein, sondern kann sehr einfach gestaltet werden. Hier sehen wir einen Bedarf bei vielen Apotheken.“

Um herauszufinden, welche weiteren Bedürfnisse sie in Zukunft bedienen können und müssen, sind die Macher von Cure bereits mit einem eigenen kostenfreien Angebot präsent: einer Online-Finanzcommunity für Apotheker und Ärzte. „Wir haben festgestellt, dass es bereits unzählige medizinische Communities für Befunde, Studien und so weiter gibt – aber über das Thema Geld spricht kaum jemand in dem Bereich“, sagt Buhl. Nach einer Anmeldung mit Berufsnachweis können sich Heilberufler in der Cure-Community untereinander und mit verschiedenen Software- und Abrechnungsanbietern austauschen.

Der einfache Austausch über Geldthemen soll die Anpassung der eigenen Angebote an die Bedürfnisse erleichtern und damit letztlich dafür sorgen, dass sich die Heilberufler weniger diesen Themen widmen müssen, erklärt Buhl. „Die meisten Ärzte und Apotheker haben ihre Patienten im Kopf und müssen dann Stunden mit Tätigkeiten verbringen, die überhaupt nicht zu ihrem eigentlichen Beruf gehören. Das wollen wir ändern.“

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