Corona-Tests bei Aral: Zwischenhändler fliegt raus

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Die Nachfrage nach Antigen-Schnelltests steigt – nicht nur in Apotheken. Nicht alle Tests können über den Großhandel bezogen werden, immer wieder sind Tests von namhaften Unternehmen wie Roche nicht lieferbar. Zahlreiche Hersteller schrauben ihre Produktionskapazitäten hoch, um die weiter steigende Nachfrage zu bedienen. „Wir haben unsere Produktionskapazität verdoppelt – von 20 auf 40 Millionen pro Monat ab November“, so Nal von Minden, „die nächste Verdopplung ist bereits in Angriff genommen.“ Die Kapazitäten sollen auf 80 Millionen pro Monat weiter ausgebaut werden.

Antikörper-Schnelltests bei dm

Zwar spielen Antikörper-Schnelltests bei der Eindämmung der Pandemie eine untergeordnete Rolle, dennoch ist die Nachfrage da. Verschiedene Anbieter bieten die In-vitro-Diagnostika im Internet an. Die Drogeriekette dm bietet seit rund vier Wochen einen Antikörper-Schnelltest von Cerascreen an – bisher nur online. Der Test detektiert IgG-Antikörper und zeigt somit nur an, ob eine Sars-CoV-2-Infektion durchlaufen wurde. Ein Test kostet 59,95 Euro.

Die Drogeriekette beruft sich beim Verkauf auf das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Das Angebot erfreue sich reger Nachfrage, wie Christoph Werner als Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Präsentation der Jahreszahlen erklärte. Laut Werner ist die Prüfung ein „ganz normaler Vorgang“. Bei dm sei man von dem Produkt überzeugt, weil es „für die Kunden einen Unterschied machen kann“. Wer wissen wolle, ob er bereits eine Corona-Infektion gehabt habe, erhalte mit dem Test eine Antwort. Die hohe Nachfrage bestätige diese Einschätzung. Zahlen nannte Werner nicht.

 

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