Phytohersteller sollen Cannabis anbauen

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Nach der Ernte wird die Cannabisagentur Eigentümer und Besitzer der Blüten. Verbleibende, abgeerntete Cannabispflanzen müssen auf Aufforderung ordnungsgemäß vernichtet werden. Zum Beispiel kann dies der Fall sein, wenn die Blüten keine ausreichende pharmazeutische Qualität haben oder wenn es zu einer Überproduktion gekommen ist. Die Cannabisagentur verkauft das erhaltene qualitative Cannabis anschließend weiter und legt dafür den Abgabepreis fest.

Das BfArM fordert, dass die pharmazeutische Qualität mit einem Analysenzertifikat bescheinigt wird. Dabei hat der Auftragnehmer auch die Möglichkeit, die Untersuchung von einem Dritten durchführen zu lassen. Außerdem muss die Verpackung den Vorgaben der Cannabisagentur entsprechen und zur Belieferung von Großhändlern, Apothekern und von Herstellern von Extrakten geeignet sein.

Für die Belieferung über Großhändler sind Packungsgrößen von 100 g bis 1000 g vorgesehen. Für Extrakthersteller können auch größere Gebinde erforderlich sein. Weiterhin fordert das BfArM, dass die Hersteller die produzierten Cannabisblüten vor unbefugtem Zugriff sicherstellen müssen.

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