Phytohersteller sollen Cannabis anbauen

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Die Zuschläge gelten für einen Zeitraum von zwei bis vier Jahren, wobei pro Jahr 200 kg Cannabisblüten geliefert werden müssen. Der erste Liefertermin ist 2019; Bei fünf Losen rechnet das BfArM mit einer Gesamtmenge von 1000 kg. Beim letzten Liefertermin dagegen, also 2022, werden 2000 kg erwartet.

Das zu liefernde Cannabis muss – je nach Los – einen bestimmten Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) aufweisen. Dabei werden drei Arten der Spezifikation (Typ 1, 2 und 3) unterschieden: Typ 1 muss zum Beispiel zwischen 18 und 22 Prozent THC enthalten, Typ 3 dagegen zwischen 5 und 9 Prozent.

Die Auftragnehmer müssen Anbau, Ernte, Weiterverarbeitung, Qualitätskontrolle, Abfüllung, Lagerung, Verpackung sowie die Lieferung von Cannabis zu medizinischen Zwecken verantworten. Dabei sind sie verpflichtet, den Medizinalhanf in Deutschland in geschlossenen Räumen anzubauen. Auch müssen die Anforderungen des Deutschen Arzneibuches (DAB) zu „Cannabisblüten“ und der Monografie „Pflanzliche Drogen“ des Europäischen Arzneibuches (Ph.Eur.) erfüllt sowie allen Leitlinien der Qualität pflanzlicher Arzneimittel entsprochen werden.

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