Bayer bringt Condrovet für Hund und Katze

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Chondroitinsulfat

Das biologische Makromolekül wird von den Chondroblasten gebildet und ist ein wichtiger Bestandteil des Knorpelgewebes. Chondroitinsulfat trägt zur Widerstandskraft gegen Kompression bei. Chemisch handelt es sich um ein Gemisch aus Mucopolysacchariden. Chondroitin stellt zusammen mit Kollagen wesentliche Bestandteile der extrazellulären Matrix dar. Beide Stoffe bewirken die strukturelle Integrität des Gewebes. Chondroitinsulfat bildet einen Großteil der Knorpelmasse. Als nahrungsergänzungsmittel wird der Stoff zur Knorpelerhaltung und zum Knorpelaufbau im Rahmen von degenerativen Gelenkserkrankungen eingesetzt. Zur oralen Bioverfügbarkeit von Chondroitinsulfat liegen keine validen Daten vor. Auch hier gibt es mehrere Studien, die die Wirksamkeit untersucht haben. Positive Ergebnisse lieferte eine sechsmonatige Doppelblindstudie an Kniearthrosepatienten. Innerhalb der Studie wurde die Wirkung einer dreimal täglichen gabe von 400 mg Chondroitinsulfat plus 500 mg Glucosaminsulfat mit der einmal täglichen Gabe von 200 mg Celecoxib verglichen. Beide Behandlungen waren hinsichtlich der Schmerzreduktion und Beweglichkeitszunahme nach sechs Monaten vergleichbar effizient.

Hyaluronsäure

Das Glycosaminoglycan ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Hyaluronsäure wird für die Zellproliferation und Zellmigration benötigt. Hyaluronsäure ist ein Bestandteil der extrazellulären Matrix und hat ein hohes Wasserbindungsvermögen. Als Schmiermittel ist der Stoff Hauptbestandteil der Synovia. Hyaluronsäure verfügt über eine hohe Druckbeständigkeit. Der Gallertkern der Bandscheiben kann deshalb große Teile des Körpergewichts tragen, da er mit Hyaluronsäure gefüllt ist. Der Stoff wird medizinische in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Bei Gelenkverschleiß wird er als Schmiermittel in den Gelenkspalt gespritzt. Studien zur oralen Einnahme bei Tieren liegen nicht vor.

Natives Kollagen des Types II

Kollagene sind als Strukturproteine Teil des Bindegewebes und finden sich beispielsweise in Sehnen, Bändern, Knochen und Knorpeln. Bei Kollagen Typ II handelt es sich um eine Kollagen-Form, die Teil des hyalinen und elastischen Knorpels ist. Die Hälfte aller Proteine des Knorpels bestehen aus Kollagen Typ II

 

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