Avie testet Wearables für Apotheken

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Zudem wurde getestet, welchen Mehrwert Wearables in der pharmazeutischen Betreuung bringen. Apotheker könnten beispielsweise über eine App Gruppen einrichten und Kunden einladen. Dort könnten nach der Datenfreigabe durch den Patienten Bewegung und Schlafrhythmen verglichen werden. „Wir haben gelernt, dass das Sozialisieren von Gesundheitszielen dafür sorgt, dass sie besser erfüllt werden.“ Für diskrete Themen sei eine direkte Verbindung zwischen pharmazeutischer Fachkraft und Kunde möglich.

Für Apotheken seien Wearables eine neue Art, sich mit dem Sortiment und der Beratung auseinander zu setzen. Überlegt werde auch, einen Verleihservice für Wearables in Apotheken anzubieten. Dafür wurde getestet, wie widerstandsfähig die Materialien in Bezug auf Desinfektionsmitteln sind.

Die saarländische Apothekenkooperation empfiehlt ihren Mitgliedern Geräte von Garmin. Die Marke habe am besten abgeschnitten. Außerdem könne das Unternehmen den Apotheken den nötigen Service und eine gute Marge bieten. Rund 25 Apotheker wollten das Paket umsetzen, so Zenk. Mögliche Anwendungsbeispiele seien Herz-Kreislauf-Training, Schlafstörungen, Gewichtsreduktion und Medikationsmanagement. Avie gibt in dem Wearables-Paket Beratungstipps und weist auf Produkt- und Zusatzempfehlungen hin.

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