Software wird teurer und besser

Apotheken warten auf die Super-EDV

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Die Preistransparenz ist traditionell nicht besonders groß in diesem Marktsegment, die Anbieter verweisen bei Nachfragen in der Regel auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden und begründen damit gleichzeitig ihre Verschwiegenheit zu Vertragsinhalten. Diesmal ist von Steigerungen bis zu 50 Euro monatlich ist zu hören.

Die Softwarehäuser verweisen gegenüber Apotheken gern darauf, dass die Abdata selbst ihre Preise erhöht habe und man die Kosten weiterreichen müsse. Das ist teilweise richtig: Die Preise sind zum Jahreswechsel gestiegen, aber dem Vernehmen nach nur um circa 10 bis 15 Euro. Die Zahl wird zwar auf Nachfrage nicht bestätigt, bei der Abda-Tochter würde man sich aber wünschen, dass die Softwarehäuser ihren eigenen Entwicklungsaufwand gegenüber den Endkunden etwas selbstbewusster kommunizieren würden. Denn in Eschborn ist man auf die Neuentwicklungen stolz ist – und würde sie gerne auch in der Praxis ungesetzt sehen.

Ein Kernstück der neuen Abda-Datenbank: Da die Interaktionschecks finden nunmehr auf Stoffebene statt und sind nicht mehr in Stoffgruppen zusammengefasst, was die Zahl möglicher Trefferpaare von 1400 auf 80.000 erhöht. Individuelle Patientenmerkmale – etwa eine Diabetes-Erkrankung – werden berücksichtigt, automatisch ebenso die Behandlungsdauer.

Die Alternativsuche kann eine risikoärmere Kombination empfehlen. Beim Check werden neben den Wirkstoffen auch Inhaltsstoffe von Phytopharmaka und Nahrungsergänzungsmittel einbezogen.

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