Schuldverschreibungen

300 Millionen Euro: Apobank besorgt sich Kapital APOTHEKE ADHOC, 11.06.2019 16:58 Uhr

In Anbetracht des weiterhin wachsenden Geschäftsvolumens und zu erwartender strikterer aufsichtsrechtlicher Vorgaben (Basel IV) rechnet die Bank mit steigenden Anforderungen an die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel. Das Instrument der Kapitalschuldverschreibung verschaffe der Apobank eine hohe Flexibilität sowohl was den Zeithorizont und die Umsetzungsdauer der Kapitalaufnahme als auch das gegebenenfalls benötigte Volumen anbetrifft. Einen weiteren Vorteil biete die Unkündbarkeit der Anleihe durch die Käufer. Darüber hinaus erweitere die Kapitalschuldverschreibung das Apobank-Produktspektrum für institutionelle Anleger.

2019 will die Apobank ihre führende Position im Gesundheitsmarkt festigen und ausbauen. Dabei werde sie ihre drei strategischen Schwerpunkte Erhöhung des Marktanteils bei Existenzgründungsfinanzierungen, Intensivierung Firmenkundengeschäft sowie Ausbau Vermögens- und Anlageberatung für Kunden weiter verfolgen. Wie andere Player im Apothekenmarkt auch will die Apobank eine eigenen Plattform gründen, kündigte kürzlich Vorstandschef Ulrich Sommer an: „Wir haben eine starke Basis, um uns noch mehr als Mitgestalter im Gesundheitsmarkt einzubringen. Um unserem Anspruch ‚Wir ermöglichen Gesundheit‘ näher zu kommen, gehen wir nun einen weiteren Schritt. Hierfür nutzen wir unsere Kompetenz sowie unser Netzwerk im Gesundheitsmarkt. Ein Fokus liegt auf der Entwicklung einer Plattform. Über diese Plattform sollen Leistungen Dritter im Gesundheitsmarkt vermittelt und Akteure nutzenstiftend für alle Seiten miteinander vernetzt werden."

Bereits zu Jahresbeginn hatte die Apobank angekündigt, nach Noweda/Burda und der Gruppe Noventi, Gehe, Sanacorp, Rowa und Wort & Bild in den Plattformmarkt einzusteigen. Entstehen soll eine Plattform für Dienstleistungen und Produkte für den Gesundheitsmarkt. Sowohl die Bankenbranche als auch der Gesundheitsmarkt veränderten sich rasant. Die Gründe seien vor allem die neuen Möglichkeiten, die die Digitalisierung eröffne, und die sich verändernden Bedürfnisse der Heilberufler und der Patienten. Auf der Plattform sollen neue Dienstleistungen abseits des Bankgeschäftes gebündelt werden. Diese solle Dienste für Heilberufler anbieten, damit diese sich zukünftig noch stärker auf die eigentliche heilberufliche Tätigkeit fokussieren könnten. Erste Ergebnisse sind für Mitte des Jahres geplant.

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