Wenn die Hitze auf den Magen schlägt

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Kommt es wenige Stunden nach der Nahrungsaufnahme zu Übelkeit, Krämpfen, Durchfall oder Erbrechen, sind mit ziemlicher Sicherheit die genannten Krankheitserreger schuld. Doch auch ein Sonnenstich kann ähnliche Beschwerden verursachen: Direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf- und Nackenbereich lassen einen Hitzestau entstehen. Infolgedessen werden die Hirnhäute gereizt und es kommt zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

Auf Flüssigkeit und Schonung achten

Wichtig ist in jedem Fall, dass dem Flüssigkeitsverlust entgegengewirkt wird. Stilles Wasser, Tees oder spezielle Elektrolytmischungen sind besonders gut geeignet. Bei der Nahrung sollte für einige Tage auf Schonkost gesetzt werden. Außerdem können die Beschwerden symptomatisch behandelt werden. Doch Achtung: Auf Wirkstoffe, die die Magen- und Darmperistaltik verlangsamen, sollte verzichtet werden, denn die Erreger müssen zwingend aus dem Körper befördert werden. Dauern die Beschwerden länger als drei Tage an oder sind besonders schwerwiegend – beispielsweise bei Blut im Stuhl oder Fieber – sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt für immunsupprimierte Personen, Kinder und Senioren.

Im Normalfall heilen die Erkrankungen nach wenigen Tagen von selbst aus. Eine Antibiose wird – je nach Erreger – nur in sehr seltenen Fällen benötigt. Oft kann es jedoch auch noch einige Tage nach Überstehen der Akutsymptomatik zu Abgeschlagenheit und Müdigkeit kommen, denn der Körper wird durch den Infekt stark belastet. Die Hitze tut hier ihr Übriges und kann zu Kreislaufbeschwerden führen. Schonung steht daher neben der Aufnahme von Flüssigkeit an oberster Stelle.

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