Brechdurchfall

Noroviren: Gefürchtet in Kita und Krankenhaus Cynthia Möthrath, 06.09.2019 12:07 Uhr

Die Beschwerden werden symptomatisch behandelt: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Elektrolyte können den Wasserverlust ausgleichen und halten den Kreislauf stabil. Zusätzlich können Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, sowie Antidiarrhoika zum Einsatz kommen. Wirkstoffe, welche die Peristaltik des Darmes lähmen, sollten jedoch nicht verwendet werden, da die Erreger dadurch nicht auf natürliche Weise aus dem Körper geschleust werden.

Damit der Magen-Darm-Trakt nicht überlastet wird, empfiehlt es sich während der Dauer der Symptome nur kleine Mengen Flüssigkeit und Nahrung aufzunehmen. Gut geeignet sind verdünnter Kräutertee und stilles Wasser, sowie Schonkost. Fettige und säurehaltige Speisen und Getränke sollten gemieden werden. Während der Erkrankung sollten Betroffene strikte Bettruhe einhalten und nach Möglichkeit isoliert werden. Der Kontakt zu anderen sollte auf ein Minimum begrenzt werden.

Während der Infektion ist besonders auf eine ausreichende Hygiene zu achten, denn nur so kann die Übertragung vermieden werden. In der Regel eignen sich normale Reinigungsmittel und Wasser. Erkrankte sollten eigene Handtücher oder besser Einmalhandtücher verwenden, die nach der Benutzung sofort entsorgt werden. Ebenso ist die Benutzung einer eigenen Toilette bis zu zwei Tage nach der Genesung sinnvoll, da immer noch Erreger über den Stuhl ausgeschieden werden. Erbrochenes sollte ebenfalls sofort entfernt werden, da es als hochansteckende Infektionsquelle gilt.

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