Intermittierendes Fasten

Intervallfasten: Mehr als ein Trend? APOTHEKE ADHOC, 10.04.2020 19:36 Uhr

Berlin - Das intermittierende Fasten, häufig auch als „Intervallfasten“ bezeichnet, hat in den vergangenen Monaten immer mehr an Bedeutung gewonnen. Für viele steht neben der Autophagie vor allem ein gesunder Abnehmeffekt im Mittelpunkt. Doch was genau hat es eigentlich mit dem Intervallfasten auf sich? Ein Überblick.

Beim Intervallfasten wird die Nahrungsaufnahme nach regelmäßigen Zeitfenstern geplant: Es gibt essensfreie Zeiten und solche, in denen gegessen werden darf. Je nach Dauer und Häufigkeit der Fastenzeiten gibt es verschiedene Pläne: Besonders häufig werden die 16:8- oder 5:2-Methoden angewandt. Bei der ersten Variante wird 16 Stunden am Stück auf Nahrung und jegliche Kalorienzufuhr – auch in Form von zuckerhaltigen Getränken oder Säften – verzichtet. Danach folgt eine achtstündige Essensphase. Bei der zweiten Variante wird an fünf Tagen der Woche normal gegessen, an zwei Tagen wird dafür jedoch komplett auf Nahrung verzichtet.

Gut in den Alltag integrierbar

Vor allem die 16:8-Methode ist sehr beliebt, denn auch bei Berufstätigen kann sie langfristig in den Alltag integriert werden. Egal ob man Frühaufsteher oder Nachtmensch ist – grundsätzlich eignet sich das Intervallfasten im Gegensatz zu anderen Fastenmethoden als Dauerkostform. Das heißt, sie kann auch langfristig als Ernährungsumstellung fungieren. Beim genannten Modell kann beispielsweise auf das Frühstück oder das Abendessen verzichtet werden. Die anderen beiden Hauptmahlzeiten können wie gewohnt zu sich genommen werden. Es wird grundsätzlich empfohlen, nur diese zwei Mahlzeiten zu sich zu nehmen und auf Snacks dazwischen zu verzichten.

Obwohl das Hauptaugenmerk ursprünglich nicht auf dem Diäteffekt lag, wird das Intervallfasten häufig zum Abnehmen durchgeführt. Das Besondere im Gegensatz zu anderen Diäten: Während der Essensphasen muss auf nichts verzichtet werden, sondern es darf „normal“ gegessen werden. Viele Anwender zählen jedoch zusätzlich Kalorien, um den Abnehmeffekt zu gewährleisten. Meist wird eine schonende Reduktion der Kalorienzufuhr von etwa 20 Prozent des üblichen Tagesbedarfs empfohlen: Bei einer erwachsenen Frau wären das demnach etwa 1400 bis 1600 Kilokalorien pro Tag. Allerdings ist der genaue Kalorienbedarf individuell zu ermitteln, da er von vielen Faktoren wie beispielsweise Bewegung abhängig ist.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Coronavirus

BMG bestätigt Infektion

Spahn positiv auf Corona getestet»

Hohe Sterblichkeitsrate bei Senioren

75+: Jede siebte Covid-Infektion ist tödlich»

Lagebericht

RKI: Corona-Fallsterblichkeit aktuell bei deutlich unter 1 Prozent»
Markt

Warentest zieht Bilanz

Johanniskraut: Besser aus der Apotheke»

Pfennig folgt auf Geiß

Ex-Apobank-Chef führt Aufsichtsrat von Noventi»

Zur Rose mit 43 Prozent Marktanteil

Teleclinic: 6000 Videosprechstunden pro Monat»
Politik

Datenschützer warnen vor Auswertung

eRezept ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung»

Pandemie

EU-Kommission: Noch Monate bis zur Corona-Impfung»

Digitalisierungsgesetz

eRezept: BtM, Hilfsmittel, Holland-Versender»
Internationales

Pharmakonzerne

Takeda baut in Österreich»

Trotz steigender Infektionszahlen

Trump: „Pandemie ist bald vorbei“»

Obergrenzen für Treffen

Österreich verschärft Anti-Corona-Maßnahmen»
Pharmazie

Desoxycholsäure gegen Subkutanfett

Kybella: Doppelkinn einfach wegspritzen»

Auswirkungen auf die Psyche

Paracetamol: Weniger Angst, mehr Risiko?»

Chemo ja oder nein?

Brustkrebs: Weitere Biomarker-Tests als Kassenleistung»
Panorama

Alte Apotheke Bottrop

Zyto-Skandal: Pfusch-Apotheker will Approbation zurück»

Welttag der Menopause

Wechseljahre: Offene Kommunikation hilfreich»

„Zetteltrick“

Lünen: Diebinnen geben sich als Botendienst aus»
Apothekenpraxis

adhoc24

Warnung vor eRezept / Neues Digitalisierungsgesetz / Johanniskraut im Test»

Schutzausrüstung

Immer mehr Masken – immer mehr Tests»

Apothekerverband rudert bei AvP zurück

Hoos: „Erhebliche Zweifel an Aussonderungsrechten“»
PTA Live

Lokalanästhetika mit Klümpchenbildung

Rezepturtipp: Polidocanol»

Mikronährstoff-Stiefkinder

Wofür ist eigentlich Mangan?»

Schutzmaßnahmen und Zukunftssorgen

Apothekenteams fürchten langen Corona-Winter»
Erkältungs-Tipps

Wenn die Temperatur steigt

Hausmittel bei Fieber: Wann und wie?»

Erkältung in Corona-Zeiten

No Go: Husten als Stigma»

Bronchitis, Pneumonie, Corona

Husten ist nicht gleich Husten»
Magen-Darm & Co.

Trendprodukt Selbsttests

Was können Darmflora-Analysen & Co.?»

Vitamin-B12-Mangel

Fehlender Intrinsic Factor»

Hilfe bei Obstipation, Hämorrhoiden & Co.

Ballaststoffe: Essenziell für die Verdauung»
Kinderwunsch, Schwangerschaft & Stillzeit

Supplemente in der Schwangerschaft

Folsäure & Jod: Nur die Hälfte ist versorgt»

Geschlechtsbestimmung

Mädchen oder Junge? Der Genetik auf der Spur»

Kaiserschnitt ist kein Muss

HIV und Schwangerschaft»
Medizinisches Cannabis

Sonder-PZN, Lieferengpässe & Co.

Retaxgefahr Cannabis»

Blüte, Extrakt, Kapsel

Cannabis: Schritt für Schritt zur Rezeptur»

Wie setzt sich der Abgabepreis zusammen?

Cannabis-Rezept: Taxierung»
HAUTsache gesund und schön

Verwöhnprogramm für die Haut

Pflege hoch zwei: Gesichtsmaske und Peeling»

Viel hilft nicht immer viel

Überpflegung der Haut»

Aufbau, Alterung und Pflege

Unterschiede von Frauen- und Männerhaut»