Schwangerschaftsvorsorge

Welche Untersuchungen sind notwendig? Eva Bahn, 29.05.2019 15:01 Uhr

Ist die Schwangere dann zwischen der neunten und zwölften SSW angekommen erfolgt die zweite Untersuchung mit der bereits genannten Routine. Hier kommt oft der künftige Vater mit, denn der Frauenarzt führt zu diesem Zeitpunkt den ersten Bauchdecken-Ultraschall durch. Jetzt kann man schon gut erkennen, ob es sich um einen sogenannten Einling oder eine Mehrlingsschwangerschaft handelt. Ab der neunten SSW spricht man nicht mehr von einem Embryo, denn mit der Ausbildung der inneren Organe wird der Nachkomme zum Fötus. Die Kindslage wird wie auch die Herzaktion und die Länge des Kindes in den Mutterpass eingetragen. Wichtig ist die zeitgerechte Entwicklung zu überprüfen. Zwischen der elften und der dreizehnten SSW kann der Frauenarzt ein sogenanntes Ersttrimester-Screening anbieten.

Hier soll ein eventuell vorliegendes Down-Syndrom erkannt werden. Dazu werden beim Fötus die Nackentransparenz und bei der Mutter verschiedene Blutwerte überprüft. So werden etwa 95 Prozent der an Trisomie-21 erkrankten Embryonen entdeckt, bei etwa fünf bis zehn Prozent ist das Ergebnis jedoch falsch positiv. Überschreitet die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung einen bestimmten Wert, so kann eine invasive Untersuchung des Mutterkuchens Gewissheit bringen. Ist alles unauffällig, so folgen zwischen der dreizehnten und sechzehnten und der siebzehnten und zwanzigsten SSW, die dritte und vierte Vorsorgeuntersuchung.

Beim vierten Termin steht wieder ein Ultraschall an. Hier kann der sogenannte Feinultraschall durchgeführt werden, bei dem sich nicht nur Wachstum und Entwicklung des Kindes sondern auch Auffälligkeiten an den Organen feststellen lassen können. Er kann beim behandelnden Frauenarzt durchgeführt werden, wenn dieser die entsprechende Zusatzfortbildung absolviert und die passenden Geräte in seiner Praxis hat. Ansonsten fährt die Schwangere dafür in eine Klinik. Auch die Plazenta und die Fruchtwassermenge wird bei diesem Ultraschall beurteilt. Die Ergebnisse trägt der Arzt in eine Normkurve im Mutterpass ein. Bei dieser Untersuchung kann man schon häufig das Geschlecht des ungeborenen Kindes erkennen.

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