Der weibliche Zyklus

Von Hormonen, Eisprung und Menstruation Cynthia Möthrath, 21.08.2019 14:41 Uhr

Nun kann innerhalb von 24 Stunden eine Befruchtung stattfinden: Der verflüssigte Zervixschleim und der geöffnete Gebärmutterkanal führen zu optimalen Bedingungen für eindringende Spermien. Diese können bis zu fünf Tage überleben: Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist daher kurz vor der Ovulation bis zum Tag des Eisprungs am höchsten. Wird die Eizelle in diesem Zeitraum nicht befruchtet, stirbt sie ab.

Daraufhin folgt bis zum Ende des Zyklus die Sekretionsphase, welche auch Gelbkörperphase oder Lutealphase genannt wird. Aus dem ehemaligen Follikel entsteht ein Gelbkörper, welcher mithilfe des LHs das Hormon Progesteron bildet. Dieses bewirkt den Umbau der Gebärmutterschleimhaut: Es kommt zu einer verbesserten Durchblutung und einer Verstärkung des Gewebes. Der Gebärmutterkanal verengt sich wieder, der Zervixschleim wird fester und durch das Progesteron steigt die Körpertemperatur an.

Wenn keine Einnistung stattgefunden hat, bildet sich der Gelbkörper zurück und der Progesteronspiegel sinkt wieder. Daraufhin folgt die Monatsblutung, bei der die gebildete Schleimhaut und die abgestorbene Eizelle aus dem Körper befördert wird. Wurde die Eizelle befruchtet, nistet sie sich in der vorbereiteten Gebärmutterschleimhaut ein. Der Gelbkörper bleibt erhalten und bildet vermehrt Progesteron. Die Schleimhaut wird daher nicht abgestoßen und es setzt keine Blutung ein. Die Basaltemperatur bleibt in diesem Fall erhöht und es bildet sich humanes Choriongonadotropin (hCG), welches durch einen Schwangerschaftstest nachweisbar ist.

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