Berlin -

Eine Schwangerschaft und die Geburt des eigenen Kindes sind aufregend. Vor allem beim ersten Baby kommt viel Neues auf die frisch gebackenen Eltern zu, denn die kleinen Erdenbürger sind ein wahres Wunderwerk. Hier gibt es zehn Fakten zum Babyglück, die alle Eltern kennen sollten.

Meist verbringen Mutter und Kind die ersten Tage noch in der Klinik. In manchen Fällen oder bei Hausgeburten kann es jedoch auch früher in die eigenen vier Wände gehen. Die ersten Tage und Wochen mit dem Baby sind besonders aufregend. Unterstützung durch die Hebamme kann daher sinnvoll sein, denn es gibt viel über Neugeborene zu wissen und zu entdecken. Nicht alle Dinge sind ein Grund zur Sorge – denn sie sind völlig normal.

Fakt 1: Der Storchenbiss

Kommt das Kind auf natürliche Weise zur Welt, kann es zum sogenannten „Storchenbiss“ kommen: So bezeichnet man rote Flecken, die durch erweiterte Kapillargefäße mittig an Stirn und Nacken entstehen können. Der Storchenbiss trägt den Namen aufgrund der Vorstellung, dass der Storch die Kinder bringt und sie dazu im Nacken fasst. Bei den roten, unregelmäßigen Hautflecken handelt es sich um Feuermale, die relativ häufig auftreten. Sie sind jedoch kein Grund zur Sorge, denn in der Regel verschwinden sie innerhalb der ersten Lebensjahre von ganz alleine. Manchmal wird dieses Phänomen auch als „Engelskuss“ bezeichnet.

Fakt 2: Neugeborenen-Akne

Eine weitere mögliche Hautveränderung ist die sogenannte Neugeborenen-Akne: Dabei zeigen sich vor allem auf Wangen, Stirn und Kinn kleinste Pickel. Meist halten diese wenige Wochen an und verschwinden dann von allein wieder. Sie kommen durch die Hormonumstellung in den ersten Lebenswochen zustande und sind in der Regel harmlos. Vor allem im letzten Trimenon werden vermehrt männliche Geschlechtshormone von der Mutter auf das Baby übertragen. Diese sind wichtig für die Lungenreifung und die Entwicklung des Immunsystems. Nach der Geburt werden die Hormone langsam wieder abgebaut. Die Pickel verursachen weder Juckreiz noch Schmerzen, einer Behandlung bedarf es daher nicht.

Fakt 3: Schrumpelig statt glatt und rosig

Oft wird vermittelt, dass Babys direkt nach der Geburt rosig und süß sind. Doch nicht nur die Mutter muss sich von den Strapazen der Geburt erholen, sondern auch das Kind. Schließlich musste es – bei einer natürlichen Geburt – durch den engen Geburtskanal, um das Licht der Welt zu erblicken. Daher kann es direkt nach der Entbindung dazu kommen, dass die Haut noch sehr schrumpelig ist und auch der Kopf leicht verformt aussieht. Das Baby muss sich nach der Geburt erst noch „entknittern“. Erst nach ein paar Tagen wird die Haut schön glatt und rosig.

Außerdem haben Babys rund 100 Knochen mehr als Erwachsene. Neugeborene besitzen sogenannte Fontanellen: Das sind Knochenspalten im Schädel, die für eine besondere Flexibilität des Kopfes bei der Geburt sorgen – schließlich muss er durch den engen Geburtskanal passen. Im Laufe des Heranwachsens verschmelzen viele Knochen und die Spalten im Schädel schließen sich.

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