Dicke Socken, Nachthemd & Co.

Was gehört in die Kliniktasche?

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Berlin -

Die Geburt des Kindes ist für die werdenden Eltern aufregend. Weil es unter Umständen schnell gehen muss, sollte die Kliniktasche rechtzeitig gepackt werden und schon bereitstehen. Denn in Eile können sonst wichtige Dinge vergessen werden. Damit in der Klinik nichts fehlt, kommt hier ein Überblick über den Kliniktaschen-Inhalt. Eine Checkliste als Download gibt es hier.

Nicht alle Dinge können vorab eingepackt werden – sie sollten aber auf jeden Fall griffbereit liegen, damit sie, wenn es losgeht, nicht gesucht werden müssen: Dazu gehören Krankenversicherungskarte beziehungsweise Versichertennachweis und Personalausweis der Mutter, sowie der Mutterpass und das Familienstammbuch. Bei unverheirateten Frauen sollte auch an die Geburtsurkunde der Mutter sowie eine Vaterschaftsanerkennung gedacht werden. Wichtig ist zudem der Einweisungsschein für die Klinik. Bei Allergien der Mutter sollte auch der Allergiepass mitgebracht werden.

Die Kreißsaal-Tasche

Für die Geburt werden am besten zwei Taschen gepackt: Eine für den Kreißsaal und eine weitere für die Tage nach der Geburt im Krankenhaus. Hebammen empfehlen meist ab der 34. bis 37. Schwangerschaftswoche alles bereitstehen zu haben. Geeignet sind Wickeltaschen, Sporttaschen oder kleine Koffer. Wenn schon klar ist, mit welchem Auto die werdende Mutter ins Krankenhaus gefahren wird, können auch hier bereits Vorkehrungen getroffen werden: Kommt es während der Fahrt zum Platzen der Fruchtblase, können einige Handtücher Sicherheit geben und die Flüssigkeit auffangen.

In die Tasche gehört auf jeden Fall ein bequemes Outfit, in dem sich die werdende Mutter wohlfühlt. Wichtig hierbei: Es sollte locker sitzen und nicht einengen. Gut geeignet ist beispielsweise ein Nachthemd oder ein längeres T-Shirt und ein Bademantel zum Überziehen. Auch an Socken sollte gedacht werden, denn oft kommt es nach der Anstrengung durch das Pressen zu einem Frösteln der Mutter.

Für den Fall, dass die Geburt sehr lange dauert, sollten die werdenden Eltern außerdem etwas zur Beschäftigung einpacken: Musik, Bücher oder Zeitschriften können die Wartezeit überbrücken und beim Entspannen und Ablenken helfen. Häufig werden in der Eile Ladekabel für Handy, Tablet & Co. vergessen – auch diese sollten bereitlegen. Ebenfalls wichtig in Zeiten der EC-Karte: Kleingeld – für Parkuhr, Snackautomat oder Cafeteria. Alternativ können auch kleinere Snacks und Getränke eingepackt werden.

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