Nach der Geburt

10 Tipps für die Rückbildung APOTHEKE ADHOC, 12.08.2020 13:02 Uhr

Berlin - Die Schwangerschaft und die anschließende Geburt sind für eine Mutter eine intensive Erfahrung. Eine aufregende Zeit. Nachdem sie ihr Baby im Arm halten und bewundern kann, beginnt auch schon die nächste Phase. Jetzt geht es darum, dass sich die Familie zusammenfindet, aber auch dass sich der Körper der Mutter wieder zurückbildet. Nach der Entbindung fragt sich die Mutter oft, wie sie ihren alten Körper zurückbekommt. Worauf ist nach der Entbindung zu achten? Der Achilles Running Gastbeitrag gibt einen Überblick.

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1. Zeit fürs Wochenbett nehmen

Unmittelbar nach der Geburt beginnt das Wochenbett. Das kann zwischen sechs und acht Wochen dauern. Die Mutter muss sich von den Strapazen der Geburt erholen und das Neugeborene braucht einen kleinen Schutzraum, denn man erblickt ja nicht jeden Tag das Licht der Welt. Unter anderem können Dammverletzungen auch einige Zeit spürbar sein und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Kaiserschnitte ähneln einer Bauch-OP, dementsprechend muss hier große Sorgfalt und Ruhe gelten. Deshalb ist diese Wohlfühlzeit sehr wichtig für Mutter und Baby!

2. Sanfter Einstieg ins Beckenbodentraining

Wenn sich die Mutter nach drei Wochen wohlfühlt, kann sie noch im Wochenbett mit sanften Beckenbodenübungen beginnen. Eine einfache und sanfte Übung ist z.B. den Beckenboden anzuspannen, festhalten und in drei Etappen wieder zu lösen. Die Mutter muss erst mal wieder ihren Beckenboden kennen- und auch spüren lernen, deshalb muss dieser Muskel ganz behutsam und sanft trainiert werden.

3. Beckenbodentraining als ständiger Begleiter

Das Beckenbodentraining endet nicht nach einer gewissen Zeit, denn der Beckenboden beendet ja auch nie seine Arbeit. Der Beckenboden befindet sich im unteren Teil des Beckens und besteht aus Bindegewebe und Muskulatur, das am Schambein, am Steißbein und am Sitzbeinhöcker befestigt ist.

Der Beckenboden hat drei wesentliche Hauptaufgaben:

  • Anspannen (sichert die Kontinenz bei Frauen und Männern)
  • Entspannen (entspannt beim Stuhlgang und beim Urinieren, beim Geschlechtsverkehr bei der Frau und beim Mann während der Erektion)
  • Reflektorisch gegenhalten (heißt: beim Husten, Niesen, Hüpfen – sonst kann es zu Urinverlust kommen)

Damit es nicht zu einer Beckenbodenschwäche kommt – bei der Frau, wie auch beim Mann – gilt es hier ein kontinuierliches Training durchzuführen, zum Beispiel eine Übung Namens “Fahrstuhl fahren”: Einatmend in den 1. Stock fahren, halten auch beim Ausatmen, einatmen in den 2. Stock, bis man im 3. Stock angekommen ist; danach langsam wieder ins Erdgeschoss mit dem Beckenboden fahren, Hosenknopf schließen (hinstellen und versuchen den Knopf einer etwas zu kleinen Hose zu schließen – immer wieder wiederholen).

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