Fruchtbare Tage bestimmen – aber wie?

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Berlin -

Um die fruchtbaren Tage zu bestimmen ist ein Grundverständnis des weiblichen Zyklus unabdingbar – denn nur an wenigen Tagen im Zyklus kann eine Frau schwanger werden. Die Ermittlung dieser Tage kann daher sowohl für eine natürliche Verhütung ohne Hormone, sowie zur Planung einer Schwangerschaft wichtig sein. Zur Bestimmung der fruchtbaren Tage gibt es verschiedene Methoden.

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Der weibliche Zyklus besteht aus verschiedenen Phasen. Die sogenannten „fruchtbaren Tage“, in denen eine Frau schwanger werden kann, befinden sich dabei etwa in der Mitte des Zyklus, um den Eisprung herum: Nur etwa drei bis fünf Tage vor, sowie 12-24 Stunden nach der Ovulation kann es zu einer Befruchtung kommen – also insgesamt nur an etwa sechs Tagen im Zyklus. Dass auch die Tage vor dem Eisprung genutzt werden können, liegt daran, dass die Spermien im weiblichen Körper drei bis fünf Tage überleben können. Am fruchtbarsten ist jedoch der Tag des Eisprungs selbst. Findet keine Befruchtung statt, wird die Eizelle durch die Menstruation vom Körper ausgestoßen und ein neuer Zyklus beginnt.

Das Verständnis des weiblichen Zyklus ist daher sehr wichtig, um die fruchtbaren Tage optimal nutzen zu können: Frauen und Pärchen mit Schwangerschaftswunsch können an diesen Tagen die Chance auf eine Befruchtung erhöhen. Frauen, die nicht schwanger werden möchten, wissen durch deren Ermittlung, dass sie an fruchtbaren Tagen unbedingt verhüten müssen.

Die Kalendermethode

Um die fruchtbaren Tage zu ermitteln, kommen verschiedene Methoden in Frage: Die Kalendermethode, die häufig auch als „Zeitwahlmethode nach Ogino und Knaus“ bezeichnet wird, ist im Vergleich zu anderen Methoden eher unsicher. Denn sie richtet sich nach der individuellen Zykluslänge der Frau. Oft kann die Länge jedoch schwanken, nicht bei jeder Frau beträgt sie die durchschnittlichen 28 Tage. Die Zählung für einen neuen Zyklus beginnt immer am ersten Tag der Monatsblutung.

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