Gute Grundlage

Ernährungstipps für die Stillzeit

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Berlin -

Die Ernährung der Mutter spielt nicht nur in der Schwangerschaft eine große Rolle, auch während der Stillzeit gibt es einiges zu bedenken, damit das Kind über die Muttermilch optimal versorgt wird. Dabei ist besonders auf eine ausreichende Nährstoffversorgung zu berücksichtigen. Eine Übersicht als Download gibt es hier

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Während der Schwangerschaft hält sich häufig der Mythos „für zwei essen zu müssen“. Nach der Geburt verändert sich der Energiebedarf jedoch. Trotzdem wird das Kind über die Muttermilch weiter mitversorgt. Stillende Mütter brauchen daher im Durchschnitt etwa 500 Kalorien mehr pro Tag als Frauen, die nicht stillen. Allerdings setzt sich der Tagesbedarf individuell je nach Body Mass Index (BMI) und Aktivitätslevel der Mutter sowie Alter und Gewicht des Kindes unterschiedlich zusammen. Eine pauschale Angabe gibt es daher nicht.

Vollkorn, Eiweiß und Vitamine

Spezielle Diäten sind deshalb in der Stillzeit ungeeignet. Die Ernährung der Mutter sollte vorwiegend gesund und ausgewogen sein. Denn alles, was die Mutter zu sich nimmt, bekommt indirekt auch das Kind über die Muttermilch weitergeleitet. Grundsätzlich sollte also viel Obst und Gemüse auf dem Plan stehen, ebenso wie Vollwertkost und mageres Fleisch. Beim Frühstück sollte beispielsweise eher auf Vollkornprodukte statt auf Weißmehl gesetzt werden. Das Gleiche gilt für Nahrungsmittel wie Reis oder Nudeln. Alternativ bietet sich auch Müsli oder Granola mit Haferflocken, Nüssen und Früchten an – idealerweise mit magerem Joghurt, Milch oder Pflanzenmilch.

Fleisch stellt neben Hülsenfrüchten und Eiern eine wertvolle Eiweißquelle dar: Hier sollten vor allem magere Sorten wie Huhn oder auch Rindfleisch zum Einsatz kommen. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Versorgung mit Omega-Fettsäuren. Diese können über den Verzehr von fettreichen Fischsorten wie Lachs oder Makrele gedeckt werden.

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