Eileiterschwangerschaft: Gefährliche Fehleinnistung

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Berlin - Die Eileiterschwangerschaft ist ein gefürchtetes Risiko – und das nicht ohne Grund: Denn wenn sich die Eizelle statt in der Gebärmutter im Eileiter einnistet, kann es zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen. Daher muss sie rechtzeitig vom Arzt erkannt und entsprechend gehandelt werden.

Eine Eileiterschwangerschaft entsteht, wenn der Eileiter nicht vollständig durchlässig ist: Die herangereifte Eizelle wandert dann nicht wie gewohnt in die Gebärmutter, sondern verbleibt im Eileiter und entwickelt sich dort weiter. Gründe dafür können beispielsweise Polypen, Entzündungen, vorangegangene Bauchoperationen mit Vernarbung oder verklebte Eileiter sein. Rauchen und die Verwendung der Spirale sollen das Risiko ebenfalls begünstigen.

Das Gefährliche: Oft gehen die Frauen zunächst von einer normalen Schwangerschaft aus, denn die Symptome sind zu Beginn die gleichen: Es kommt zum Ausbleiben der Periode, Morgenübelkeit und Spannungsgefühl in den Brüsten und auch der Schwangerschaftstest zeigt ein positives Ergebnis an. Denn wie bei einer normalen Schwangerschaft bildet der Körper das Schwangerschaftshormon Humanes Choriongonadotropin (Beta-HCG).

Meist treten die ersten Beschwerden einer Eileiterschwangerschaft erst zwischen der 6. und 9. Woche auf: Es kommt zu einseitigen Schmerzen im Unterleib und Blutungen. Die Schmerzen können dauerhaft oder krampfartig sein und sowohl plötzlich wie auch langsam stärker werdend auftreten. Außerdem können Symptome wie Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen, Blässe, Schwindel, Atemnot oder eine erhöhte Temperatur hinzukommen.

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