Bluthochdruck, Diabetes & Co.

Chronische Erkrankungen in der Schwangerschaft APOTHEKE ADHOC, 01.07.2020 14:15 Uhr

Berlin - Die meisten chronischen Erkrankungen einer werdenden Mutter stellen kein Risiko für eine Schwangerschaft dar. Wichtig ist jedoch eine entsprechende Betreuung durch Fachärzte und eine gute Kontrolle der Krankheit.

Vor einigen Jahrzehnten wurde Frauen mit chronischen Erkrankungen häufig noch von einer Schwangerschaft abgeraten: Hypertonie und Diabetes mellitus, aber auch Rheuma oder Epilepsie galten als problematisch. Mittlerweile ist die Medizin glücklicherweise ein ganzes Stück weiter, sodass sich auch Frauen mit bestimmten Grunderkrankungen ihren Kinderwunsch erfüllen können, ohne dabei Risiken eingehen zu müssen.

Schwangerschaft am besten planen

Am besten sollten die behandelnden Ärzte schon von Anfang an mit einbezogen werden: Besteht ein Kinderwunsch, können entsprechende Vorbereitungen beispielsweise in Bezug auf die Medikation getroffen werden. Denn Medikamente sollten in keinem Fall ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden. Gemeinsam kann nach einer Lösung gesucht werden, die weder Einfluss auf den Kinderwunsch noch auf den Krankheitszustand der Mutter nimmt. Es wird geprüft, wie gut die Erkrankung eingestellt und unter Kontrolle ist. Kommt es ungeplant zu einer Schwangerschaft, sollten die behandelnden Mediziner möglichst schnell mit ins Boot geholt werden. Je nach Art und Schwere der Erkrankung gilt es besondere Hinweise und Maßnahmen zu beachten und umzusetzen.

Diabetes und Bluthochdruck

So kann beispielsweise bei Diabetikerinnen während einer Schwangerschaft der Blutzuckerspiegel stark variieren: Während der Körper zu Beginn meist empfindlicher auf Insulin reagiert und Unterzuckerungen drohen, ist der Insulin-Bedarf gegen Ende der Schwangerschaft meist höher, woraufhin er bei der Geburt wieder absinken kann. Der Blutzucker sollte daher häufiger gemessen werden, um entsprechend reagieren zu können – etwa sieben bis zehnmal pro Tag sollte der Wert ermittelt werden. Auch eine regelmäßige Messung des HbA1c-Wertes – des sogenannten „Langzeitzuckerwertes“ – ist wichtig, ebenso wie eine Keton-Messung bei zu hohen Werten. Denn für eine optimale Entwicklung des Kindes ist eine gute Blutzuckerkontrolle essenziell, damit ein sogenannter Schwangerschaftsdiabetes frühzeitig ausgeschlossen oder festgestellt und behandelt werden kann.

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