Kassen sollen für Homöopathie zahlen

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Auf Antrag können einzelne Leistungen aber auf ihre Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit überprüft werden. Sie können aus dem Leistungskatalog ausgeschlossen werden, wenn sich in dem Evaluationsprozess herausstellt, dass sie die Anforderungen nicht erfüllen. Wie genau die Kriterien auf die Komplementärmedizin angewendet werden sollen, muss nun präzisiert werden. Das EDI und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) haben die betroffenen Kreise über das geplante Vorgehen informiert und sie eingeladen, die Kriterien und Prozesse mitzugestalten.

In Deutschland erstatten nach Informationen des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) rund zwei Drittel der Krankenkassen die ärztlich veranlasste Homöopathie. Zwar seien Homöopathie, anthroposophische Medizin und Phytotherapie im Sozialgesetzbuch der konventionellen Medizin gleich gestellt, doch würden sie nicht als Regelleistung erstattet.

Im Rahmen von Satzungsleistungen übernehmen zahlreiche Kassen die Kosten. Außerdem gibt es Selektivverträge mit Ärzten, die über die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie oder das Homöopathie-Diplom des Vereins verfügen.

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