Martin Shkreli in US-Gefängnis

Pharma-Geschäfte mit Schmuggel-Smartphone APOTHEKE ADHOC, 12.03.2019 15:26 Uhr

Als Chef von Phoenixus hatte Shkreli es zum „meistgehassten Mann“ der USA gebracht. Im Gerichtsprozess im vergangenen August urteilte die Jury, dass er die beiden von ihm geleiteten Hedgefonds – MSMB Capital Management und MSMB Healthcare Management durch Aktienmanipulationen aufgebläht hatte. Der Sohn albanischer und kroatischer Einwanderer, der in einfachen Verhältnissen in Brooklyn aufgewachsen war, hat auch im Gefängnis einen Plan. Er will zum Ende seiner Haftzeit reicher sein als zu ihrem Anfang. Dafür muss man natürlich arbeiten und es reicht nicht aus, sich wie der prominente Häftling um die Gefängniskatzen zu kümmern. Bis zum Jahr 2023, so der Plan, könne das Unternehmen 3,7 Milliarden US-Dollar wert sein. Damit der Plan aufgeht, muss Shkreli weiter viel Geld in Forschung und Entwicklung investieren und Arzneien gegen seltene Krankheiten aufkaufen.

Laut „Wall Street Journal“ soll der Häftling Ende vergangenen Jahres von seiner Zelle aus per Handy Phoenixus-CEO Kevin Mulleady entlassen haben. Dieser habe ihn verärgert, nachdem er eine siebenstellige Gehaltserhöhung gefordert hatte. Die Kündigung soll den CEO erreicht haben, als er sich gerade auf einer Safari-Reise befand.

Wie das 3,7-Milliarden-Ziel erreicht werden soll, ist laut „Wall Street Journal“ fraglich, denn er soll nur noch rund fünf Millionen Dollar Cash besitzen, laut Einigung mit den Behörden allerdings mindestens 7,6 Millionen Dollar Strafe zahlen. Demnächst gibt es jedenfalls im Knast etwas zu feiern: Am 17. März begeht Shkreli seinen 36. Geburtstag.

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