Verband: Zu wenig Arbeitsplätze für Apotheker

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Im Videoblog äußerst sich Podroschko positiv über die Arbeit seines Verbandes. „Wir konnten in den letzten fünf Jahren jedes Mal gute Gehaltsabschlüsse für unsere Kollegen erzielen“, sagte er. Wir sind jedes Mal über der Inflation gewesen, was einen Netto-Reallohnzuwachs bedeutet. Zuletzt habe man „die Machtdemonstration des Apothekerverbandes“ abwenden und eine Nullrunde für die VAAÖ-Mitglieder verhindern können. Die Verhandlungsrunde sei mit 1,3 Prozent Lohnzuwachs „gut abgeschlossen“ worden.

Auch die kleine und die große Inanpruchnahmegebühr, wie in Österreich die Notdienstgebühr bezeichnet wird, konnte laut VAAÖ-Präsident um 30 beziehungsweise um über 40 Prozent erhöht werden. „Am Samstagnachmittag bekommen unsere Mitglieder nun auch die Inanspruchnahmegebühr, was natürlich den Dienst sehr versüßt.“

Als Erfolg verbucht Podroschko die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Bedarfsplanung in Österreich. Zwar mussten in der Folge des Urteils einige Vorgaben gelockert werden, die Bedarfsplanung darf aber weiterhin bestehen bleiben. „Außerdem ist es uns aufgrund unserer guten Arbeit beim Ministerium gelungen zu verhindern, dass dm Arzneimittel abgeben darf“, sagte der VAAÖ-Chef.

Für 2017 gelte es das Arbeitszeitgesetz, dessen Neufassung vor einem Jahr in Kraft getreten ist, im Sinne aller Beteiligten umzusetzen. Außerdem will sich der Verband für eine Quote für angestellte Apotheker einsetzen. Damit soll einerseits die Qualität in den Apotheken gesichert und andererseits Arbeitsplätze für angestellte Apotheker erhalten und geschaffen werden.

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