Falsche Retouren: Angestellte bestiehlt Inhaberin

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Als Motiv für den Betrug gab die PKA an, mit ihrem Gehalt von 1300 Euro netto im Monat nicht ausgekommen zu sein. Mit dem gestohlenen Geld habe sie ein Auto abbezahlt und eine Freundin unterstützt. Die 27-Jährige habe oft neue Kleidung getragen und von häufigen Friseurbesuchen erzählt, sagt ihre ehemalige Chefin dem Bericht zufolge.

Der Betrug flog auf, als die Inhaberin die Buchungen nach Hinweis ihres Steuerberaters eingehender prüfte: Einige der vermeintlich zurückgegebenen Waren seien nicht mehr im Handel, so die Apothekerin. Die Beklagte habe zudem mehrfach den Lagerbestand nachkorrigiert. Die Inhaberin tritt in dem Verfahren als Privatbeteiligte auf. Das Urteil des Schöffensenats wird für dem 11. Juli erwartet.

Im vergangenen Jahr wurde eine PKA aus Wien zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Sie hatte aus der Wiener Apotheke ihres Arbeitgebers Hormonpräparate und Potenzmittel gestohlen. Drei Jahre lang hatte sie die Medikamente unbemerkt bestellt und über einen Komplizen privat weiterverkauft. Der Schaden für die Apotheke belief sich auf 170.000 Euro.

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