Facebook: KI gegen illegale Apotheken

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Doch Zuckerberg lässt diesen Einwand so nicht gelten: Bei dutzenden Milliarden von Beiträgen jeden Tag können auch 20.000 Mitarbeiter bei weitem nicht alles überprüfen, was ihnen zugespielt wird. Die Lösung laute deshalb Künstliche Intelligenz (KI). „Was wir brauchen, sind bessere KI-Tools, die diese Inhalte proaktiv überprüfen können“, so Zuckerberg. Wie genau er sich das vorstellt, konnte er nicht mehr erklären – die Befragung endete abrupt, denn jeder Abgeordnete hat nur vier Minuten Zeit, seine Fragen zu stellen.

Doch McKinley war nicht der einzige Abgeordnete, der Zuckerberg mit dem Thema konfrontierte: Auch der texanische Republikaner John Carter sprach ihn explizit auf den mutmaßlichen Beitrag Facebooks zur Opioid-Krise an.

Gottlieb hatte vergangene Woche angekündigt, sich mit hochrangigen Managern von großen Online-Plattformen treffen zu wollen, um Lösungen für das Problem illegaler Online-Apotheken zu diskutieren. „Ich hoffe dass Sie gewillt sind, wenigsten jemanden dahin zu schicken, um uns zu helfen“, forderte er Zuckerberg zur Zusammenarbeit auf. „Herr Abgeordneter, ich kümmere mich darum, dass jemand da sein wird.“

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