Apotheken im Aufwind

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Pharmasuisse-Präsident Fabian Vaucher beschreibt seine Branche denn auch als Wachstumsbranche: „Die Zukunft der Apotheken sieht rosig aus, weil wir gegenüber den anderen Mitbewerbern im Gesundheitsmarkt einen extremen Vorteil haben.“ Man sei der Player im Markt, der mit Nähe trumpfen könne.

Das sprichwörtliche Wasser in den Wein gießen die aktuellen Umsatzzahlen der Apotheken. Trotz neuer Einnahmequellen, wie etwa diverse Gesundheitschecks, bleiben der durchschnittliche Umsatz und der Gewinn vor Steuern (EBITDA) stabil. Setzte eine Apotheke nach Angaben von Pharmasuisse im Jahr 2013 – und damit vor den Reformen – rund 2,86 Millionen Franken um, waren es 2016 2,8 Millionen Franken. Ähnlich sieht es beim Gewinn aus. Im Jahr 2013 konnten sich Apotheken über durchschnittlich 232.000 Franken freuen, 2016 waren es 252.000 Franken.

Pharmasuisse macht unter anderem die Margen-Erosion für diese Entwicklung verantwortlich. Die wiederholten Preisdumpingrunden hätten zwar bei Beitragszahlern zu Millioneneinsparungen geführt. Apotheker seien jedoch dazu gezwungen gewesen, diverse Effizienzmaßnahmen zu ergreifen.

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