Apotheke „Fleur de Vie“: Natürlich digital

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Ein wenig zu warten, schadet bei Fleur de Vie allerdings auch nicht, denn es gibt wahrlich genug zu sehen. Mit insgesamt 1200 Quadratmetern Fläche, die Hälfte davon Verkaufsraum, ist sie die größte Apotheke Luxemburgs. Und sie ist nagelneu: Erst am 5. November feierte Inhaber Benoît Stouffs die Eröffnung, nach dem es für ihn beinahe zwei Jahre hin und her ging.

Denn in Luxemburg ist nicht nur der Arzneimittelversand komplett verboten, sondern es gibt auch eine Bedarfsplanung, die die Eröffnung einer neuen Apotheke schwierig gestalten kann. Die überwiegende Mehrzahl der Apotheken im kleinen Nachbarland wird mit einer Staatskonzession betrieben. Stouffs Unternehmen gehört zur Minderheit der privaten Apotheken. Anderthalb Jahre musste er sich mit den örtlichen Behörden herumschlagen und zusammen mit seinen 15 Angestellten in einer provisorischen Offizin nur 500 Meter entfernt verbringen.

Das hat ihn nach eigenen Angaben viel Energie gekostet, denn er hatte große Pläne. Der gebürtige Belgier hat sich in mehreren Ländern nach innovativen Apothekenkonzepten umgesehen, um etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Die Ideen und Erkenntnisse seiner Reisen hat er dann in seinen eigenen Betrieb einfließen lassen.

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