Risse, Ekzeme, Juckreiz

Was ist trockene Haut?

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Berlin -

Die Bezeichnung „trockene Haut“ klingt harmlos und unproblematisch. Dabei leiden Menschen mit trockener Haut unter quälenden Begleiterscheinungen, die auf Dauer auch psychisch belasten können. Eine regelmäßige und passende Pflegeroutine ist essentiell für die Therapie der trockenen Haut.

Sie ist rau, fahl und juckt – trockene Haut ist weit mehr als ein kosmetisches Problem. Durch eine Störung des natürlichen Fett- und Feuchtigkeitshaushaltes der Haut kommt es zu den charakteristischen Beschwerden. Im Normalfall sorgen Talg- und Schweißdrüsen für ein ausgewogenes Verhältnis von Lipiden und Feuchtigkeit in der Haut. Wird jedoch zu wenig Fett produziert, leidet auch die schützende Hautbarriere. In Folge dessen gerät der Wasserhaushalt weiter aus dem Gleichgewicht.

Quälende Symptomvielfalt

Nicht nur äußerlich ist das Ungleichgewicht an einer Rötung oder Schuppung zu erkennen – Betroffene leiden häufig auch unter einem starken Spannungsgefühl, Juckreiz oder sogar Schmerzen. Am häufigsten ist das Gesicht betroffen, oft macht sich die Trockenheit jedoch auch an Händen und Füßen, Ellbogen, der Kopfhaut oder den Schienbeinen bemerkbar. Durch die gestörte Barriere können schließlich auch entzündliche Ekzeme entstehen.

Die Ursachen für trockene Haut können vielfältig sein: Neben Stress und einer genetischen Disposition können auch Umweltfaktoren wie Kälte und Wind, Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte oder auch andere Krankheiten wie Diabetes, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Zöliakie zu trockener Haut führen. Außerdem nimmt im Alter oft der Feuchtigkeitsgehalt der Haut ab und die Haut wird trocken. Aber auch verschiedene Medikamente wie Retinoide und Diuretika oder eine falsche Pflege können die Haut aus dem Gleichgewicht bringen.

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