Pigmentstörung: Nicht nur ein Problem des Alters

, Uhr

Wachsam bleiben und beobachten

Die meisten Pigmentflecken sind lediglich ein kosmetisches Problem. Manchmal können Verfärbungen der Haut jedoch auch auf einen Hautkrebs hindeuten. Daher sollten auffällige Stellen immer von einem Hautarzt in Augenschein genommen werden, um eventuelle Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Denn für einen Laien sind gefährliche Formen oft nicht von den harmlosen zu unterscheiden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher absolut sinnvoll.

Juckende, blutende oder schmerzende Flecken sind immer ein Fall für den Arzt. Eine erste Bewertung kann außerdem durch die „ABCDE-Regel“ erfolgen:

  • A = Asymmetrie: eine unsymmetrische Form kann auf ein Melanom hindeuten
  • B = Begrenzung: klare Ränder sind meist ungefährlich, sieht der Fleck jedoch zackig, rau oder unscharf aus, kann auch das ein Hinweis für ein Melanom sein
  • C = Colour (Farbe): unregelmäßige Verfärbungen innerhalb eines Pigmentflecks können ebenfalls auf eine Krebsvorstufe hindeuten
  • .D = Durchmesser: Besonders große Veränderungen mit einem Durchmesser von mehr als 2 Millimetern sollten regelmäßig ärztlich beobachtet werden
  • E = Evolution: Werden Veränderungen des Pigmentflecks beobachtet, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden

Harmlose Pigmentflecken bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Für Viele sind die Verfärbungen jedoch ein kosmetisches Problem. Mithilfe von Laserbehandlungen, einer Kältetherapie, einer Dermabrasion oder Peelings vom Fachmann, mit hochdosierten Fruchtsäuren, können die Stellen jedoch behandelt werden. Häufig kann dadurch eine Verblassung der Flecken erzielt werden. Außerdem ist ein hoher Sonnenschutz Pflicht, um weiteren Hyperpigmentierungen vorzubeugen.

Lesen Sie auch

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Von Infektion bis Impfreaktion
Fieber: Temperatur-Regulation im Körper »
Mehr aus Ressort
Narbenbildung & Infektionen
Pickel ausdrücken – ja oder nein? »
Herausfordernde Wundbehandlung
Dekubitus-Beratung: Worauf kommt es an? »

Downloadmaterial

Weiteres
Kriedel: „Er tritt die Motivationsbremse noch weiter durch“
Ärzte rechnen mit Spahn ab: „Grenze des Machbaren weit überschritten“»
„Versuchskaninchen im Gesundheitswesen“
E-Rezept: Ärzte wollen Einführung mit Petition stoppen»
Einführung trotz winziger Testzahlen
E-Rezept: BMG hält am 1. Januar fest»
Pessina will Apothekenkette verkaufen
Bericht: Walgreens bald ohne Boots»