Gefährliche Zellschäden: Was passiert bei Sonnenbrand?

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Ein Sonnenbrand kann in verschiedene Schweregrade unterteilt werden:

Grad 1:

  • gerötete und gespannte Haut
  • Überwärmung
  • Juckreiz
  • leichte Schmerzen

Grad 2:

  • stärkere Rötung
  • starke Schmerzen
  • Haut löst sich im Verlauf ab
  • Blasenbildung

Grad 3:

  • schwere Verbrennung
  • oberste Hautschichten stark geschädigt
  • offene Wunden
  • eventuelle Narbenbildung

Ist der Sonnenbrand stark und großflächig, können außerdem systemische Symptome wie Übelkeit, Fieber und Kreislaufbeschwerden mit Schüttelfrost und Schwindel hinzukommen. Hierbei sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht und auch an einen Sonnenstich gedacht werden.

Doch ein Sonnenbrand ist weit mehr als ein akutes Problem, denn die Haut vergisst nicht: Jede Schädigung der Haut bringt ein erhöhtes Krebsrisiko mit sich. Selbst bei einer niedrigen Dosis kann die Erbsubstanz der Hautzellen beschädigt werden – auch bevor ein Sonnenbrand entsteht. Bis zu einem gewissen Maß ist der Körper in der Lage die Schäden selbst zu reparieren. Kommt es jedoch häufiger dazu, können diese bleibend sein. Die harmloseren Folgen sind eine frühzeitige Hautalterung oder Pigmentstörungen. Im Ernstfall droht jedoch auch eine Krebserkrankung der Haut.

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