Fruchtsäuren: Dos and Don'ts für den AHA-Effekt

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Berlin - Fruchtsäuren sind vielseitig einsetzbar: Sie gelten als Verjüngungsmittel für reife Haut, sollen jedoch auch bei Akne für ein reines Hautbild sorgen. Außerdem soll die Anwendung bei Pigmentflecken helfen können. Doch der AHA-Effekt ist nicht für jeden geeignet und es gibt einiges zu beachten – daher sollte bei der Auswahl des richtigen Produktes eine ausführliche Beratung erfolgen.

Häufig werden Fruchtsäuren – die sogenannten Alpha-Hydroxy-Acids (AHA) – vor allem in Zusammenhang mit chemischen Peelings oder Produkten zur Gesichtsreinigung erwähnt. Mittlerweile kommen sie jedoch auch in Leave-on-Produkten wie Cremes zum Einsatz.

Die Wirkung der Fruchtsäuren ist vielseitig: Sie führen zu einer Denaturierung der Haut-Eiweiße, außerdem werden Verklebungen zwischen den Hornlamellen gelöst und es kommt zu keratolytischen Effekten. Daher sind sie unter anderem zur Behandlung von unreiner Haut und Akne geeignet und sollen auch bei Akne-Narben helfen können.

Doch auch im Anti-Age-Bereich ist ihr Einsatz sinnvoll, denn bei regelmäßiger Anwendung erscheint die Haut durch das Abtragen der obersten Hautschüppchen glatter und feiner. Außerdem wird die Hydratisierung der Haut verbessert und weitere Inhaltsstoffe dringen besser in die Haut ein. Je nach Höhe der Konzentration können Fruchtsäuren außerdem die Zellteilung, sowie die Produktion von Kollagen und Glykosaminglykanen anregen. Auf Pigmentflecken sollen sie aufhellend wirken.

Auf die Konzentration kommt es an

Wichtig ist jedoch auf die Konzentration der Säuren zu achten – im Kosmetikbereich dürfen nur Produkte verwendet werden, die einen Säuregehalt bis maximal 20 Prozent aufweisen. Die meisten liegen jedoch deutlich niedriger bei rund 10 Prozent. Je höher die Konzentration, umso intensiver die Wirkung. Hochdosierte Fruchtsäure-Anwendungen dürfen nur von Dermatolog:innen oder speziell ausgebildeten Kosmetiker:innen durchgeführt werden.

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