Überpflegung der Haut

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Berlin -

Hautpflege ist wichtig – schließlich ist die Haut unser größtes Organ. Um sie zu versorgen wird gereinigt, gepeelt und gecremt. Allerdings gilt bei der Hautpflege: Viel hilft nicht immer viel. Denn zu viel des Guten kann der Haut sogar schaden und sie überstrapazieren.

Rötungen, Spannungsgefühle, Pusteln und Juckreiz: Eine Überpflegung der Haut zeigt sich charakteristischerweise am häufigsten um den Mund herum. Allerdings können auch die Nasenflügel oder der sensible Augenbereich betroffen sein. Für die Symptomatik gibt es zahlreiche Bezeichnungen: Mundrose, Stewardessen-Krankheit oder periorale Dermatitis. Sie alle stehen für eine überpflegte Haut.

Ein Teufelskreis entsteht

Häufig entstehen die Symptome, weil der Haut zu viel zugemutet wurde: Hier eine Creme, da ein Serum, dann noch ein Peeling und die Reinigung darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Durch häufiges reinigen und cremen kommt es zu einer Überfeuchtung der Haut. Dadurch quillt die Hornschicht auf. Die Barrierefunktion lässt nach. Das wiederum entzieht der Haut Feuchtigkeit und bietet außerdem die ideale Eintrittspforte für Krankheitserreger.

Es entsteht schließlich ein Kreislauf: Denn trocknet die Haut aus und spannt, wird meist schnell wieder nachgecremt, um das unangenehme Gefühl zu beseitigen – das jedoch macht die Symptomatik noch schlimmer. Die Haut wird immer mehr geschädigt. Die Folge sind Entzündungen und Infektionen. Manchmal gehen diese mit Schuppung oder Nässen einher. Die Betroffenen leiden meist unter Schmerzen und einem hohen Leidensdruck.

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