Wenn die Nase rot sieht

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Berlin - Kaum ist die Erkältung richtig in Fahrt, wird die empfindliche Nase in Mitleidenschaft gezogen. Durch ständiges Naseputzen wird sie rot, wund und trocken. Jede Berührung schmerzt – brennende und stechende Schmerzen sind die Folge. Es gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Sind die Halsschmerzen überwunden, lässt der Schnupfen nicht lange auf sich warten. Wegen der Infektion schwellen die Nasenschleimhäute an und es wird vermehrt Nasensekret produziert. Die ständige Reibung beim Nase putzen erzeugt eine mechanische Reizung, zusätzlich reizt das Nasensekret. Schnell reißen die Nasenflügel auf und jede Berührung schmerzt. Eine optimale Eintrittspforte für weitere Bakterien und Krankheitserreger.

Ist die Nase gereizt und wund, können Nasensalben und Kompressen helfen, Rötungen zu lindern und die Heilung zu beschleunigen. Es sollten in jedem Fall spezielle Nasensalben verwendet werden, da herkömmliche Cremes zu reichhaltig sind und die Flimmerhärchen verkleben. Zusätze wie Vitamin A, Calendula, Anis oder Kamille beschleunigen die Regeneration. Über Nacht kann eine dickere Cremeschicht helfen, die Nasenflügel zu pflegen.

Mit Kompressen, Wattepads oder Taschentüchern können kühlende, lindernde Kompressen gemacht werden. Hierfür eignen sich Aufgüsse mit Kamille oder Salbei. Diese haben entzündungshemmende Eigenschaften und fördern die Wundheilung. Dazu wird jeweils ein Teelöffel der getrockneten Droge mit 200 ml kochendem Wasser übergossen. Die Kompresse sollte lauwarm oder kalt auf die Nasenflügel gelegt werden. Sind die Schmerzen zu groß, kann die Nase nur sanft damit abgetupft werden.

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