Verschleppter Infekt: Wenn Viren sich ausbreiten

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Berlin - Eine einfache Erkältung kann, wenn der Betroffene sich nicht schont, Folgen haben. Eine Verschleppung kann zur Ausbreitung der Viren im ganzen Körper führen, sodass es zu Folgeerkrankungen wie einer Superinfektion kommen kann. Eine normale Erkältung dauert sieben bis zehn Tage, in dieser Zeit sollte die körperliche Leistung gering gehalten werden. Werden Warnsignale des Körpers ignoriert, dauert der Infekt mitunter länger an.

Viren, die in den Körper gelangen, befallen zunächst die Schleimhäute im Rachenbereich und der Nase. Die Funktion der Flimmerhärchen wird durch den Befall herabgesetzt. Nach der Inkubationszeit treten erste Erkältungssymptome auf. Um den Infekt abzuwehren, produziert der Körper Abwehrzellen, die über das Blut zu den Schleimhäuten transportiert werden. Dadurch kommt es zur Schwellung. Die Folge: Halskratzen, Schluckbeschwerden, vermehrtes Niesen sowie eine verstopfte Nase. Erkrankte fühlen sich allgemein geschwächt und antriebslos.

Bereits in diesem Anfangsstadium sollten Erkrankte auf die Signale ihres Körpers hören und sich schonen. Ausreichender Schlaf und der Verzicht auf Sport können den Verlauf mildern. Wer trotz Erkältung weiterhin volle Leistung erbringen möchte, der riskiert Folgeerkrankungen wie Sinusitis, Bronchitis, Tonsillitis oder eine Superinfektion. Eine Erkältung, die sich nach einigen Tagen trotz Ruhe verschlechtert, sollte ärztlich abgeklärt werden. Ärzte verordnen häufig ein paar Tage Bettruhe, sodass der Körper entlastet wird.

Bei stärkeren Beschwerden können Analgetika helfen: Paracetamol, Ibuprofen und Acetylsalicylsäure wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend, außerdem können sie eventuell vorhandenes Fieber senken. Bei gleichzeitig verstopfter Nase können Kombipräparate wie GeloProsed (Pohl Boskamp) helfen: Das enthaltene Phenylephrin lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und sorgt so für eine bessere Belüftung der Atemwege.

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