Schnupfen ist nicht gleich Schnupfen

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Berlin - Der Winter kommt, die Nase läuft. Es beginnt mit einem Kribbeln und endet mit einer verstopften Nase. Gerade in den Wintermonaten leiden viele unter einer akuten Rhinitis. Doch nicht immer sind Viren oder Bakterien schuld am Schnupfen. Auch außerhalb der klassischen Erkältung kann das Symptom eine Rolle spielen. Eine Übersicht der möglichen Gründe für Schnupfen bieten wir auch als Download an.

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Die kommende Erkältungssaison wird Apotheker und Ärzte vor zahlreiche neue Herausforderungen stellen. Bisher scheinen Erkältungen noch eine untergeordnete Rolle im Handverkauf zu spielen, doch mit sinkenden Temperaturen könnte sich das ganz schnell ändern. Neben dem häufig vorkommenden Husten, der in diesem Winter aufgrund der Pandemie nicht stigmatisiert werden darf, ist auch der richtige Umgang mit niesenden Kunden wichtig. Denn was viele nicht wissen: Covid-19 hat nur selten eine nasale Symptomatik.

Bei einer Infektion mit Erkältungsviren kommt es ungefähr am dritten Tag zu einer nasalen Symptomatik. Meistens gliedert sich der Schnupfen irgendwo zwischen anfänglichen Halsschmerzen und ausgeprägtem Husten ein. Patienten, die primär unter einer verstopften Nase leiden, können für einen kurzen Zeitraum ein abschwellendes Nasenspray anwenden. Am besten ausschließlich zur Nacht, um das Ein- und Durchschlafen zu fördern. Patienten, die Xylometazolin & Co. längerfristig anwenden, können in eine Abhängigkeit gelangen. Der sogenannte Rebound-Effekt führt zu einer dauerhaft verstopften Nase, obwohl die Erkältung längst überstanden ist.

Phytopharmaka als Mittel der Wahl

Besser geeignet zu Schleimlösung sind pflanzliche Mittel. Phytopharmaka mit ätherischen Ölen, wie ELOM-080, helfen am besten, wenn sie frühzeitig eingenommen werden, denn dann kann sich das vermehrt produzierte Sekret erst gar nicht festsetzen. Eukalyptus & Co. sind nicht nur schleimlösend, sondern wirken zudem antimikrobiell. Eine Besiedlung mit weiteren pathogenen Keimen wird bei regelmäßiger Einnahme verhindert. Denn ein Schnupfen kann unbehandelt zur Nebenhöhlenentzündung werden. Hier ändert sich die nasale Symptomatik vom Fließschnupfen zur verstopften Nase. Sind die Stirnhöhlen betroffen, so leiden Erkrankte unter Kopfschmerzen, die sich beim Bücken verstärken.

Farbe kein Zeichen für Bakterien

Die Theorie, dass grün-gelbes Sekret stets auf eine bakterielle Infektion hinweist, ist überholt. Eine antibiotische Behandlung allein aufgrund eines farblich auffälligen Sekrets sollte unterlassen werden, denn: Die meisten Erkältungen haben einen viralen Auslöser. Wer die ersten Anzeichen eines grippalen Infektes frühzeitig behandelt, der ist zumeist innerhalb einer Woche wieder fit. Neben ätherischen Ölen in Kapselform haben sich auch Voll- oder Dampfbäder mit den pflanzlichen Inhaltsstoffen bewährt. Gerade bei Kindern können auch Erkältungssalben helfen.

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